Thema
Gedichte über Nacht und Traum
Nacht und Traum sind in dieser Sammlung mit 464 Gedichten belegt, das kürzeste drei Zeilen lang, das längste 534. Die Gruppe entsteht aus den Wörtern der Gedichte, nicht aus einer Angabe der Druckausgaben. Jeder Text steht vollständig da, mit Verfasser und Zeilenzahl; bei zwei Gedichten nennt die Quelle keine Jahresangabe.
464 Gedichte von 49 Verfasserinnen und Verfassern · davon 66 mit höchstens 12 Zeilen
Alle Gedichte: Nacht und Traum
Zuerst die Gedichte, die das Stichwort schon im Titel tragen, danach die kürzeren vor den längeren. Jede Zeilenzahl ist gezählt.
- Ein schöner Stern geht auf in meiner NachtHeinrich Heine · 10 Zeilen
- Im süßen Traum, bei stiller NachtHeinrich Heine · 59 Zeilen
- Die Mitternacht war kalt und stummHeinrich Heine · 3 Zeilen
- SchlafTheodor Fontane · 6 Zeilen
- Der Tod das ist die kühle NachtHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Die Nacht holt heimlich durch des Vorhangs FaltenRainer Maria Rilke · 7 Zeilen
- Ernst ist der Frühling, seine TräumeHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Mond überm SchwarzwaldAlfred Henschke · 7 Zeilen
- Nacht liegt auf den fremden WegenHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Wie meine Träume nach Dir schreinRainer Maria Rilke · 7 Zeilen
- Der MondChristian Morgenstern · 8 Zeilen
- Manche Dirne in mancher NachtAlfred Henschke · 8 Zeilen
- Nacht im CoupeAlfred Henschke · 8 Zeilen
- Nächte, in denen wir viel verlorenJoachim Ringelnatz · 8 Zeilen
- TräumeRainer Maria Rilke · 8 Zeilen
- Der Traum der MagdChristian Morgenstern · 9 Zeilen
- Vier Treppen hoch bei DämmerungJoachim Ringelnatz · 10 Zeilen
- Der Mond ist aufgegangenHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Ich hab’ im Traum’ geweinetHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Man wünschte sich herzlich gute NachtWilhelm Busch · 11 Zeilen
- Mir träumte wieder der alte TraumHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Mir träumte: traurig schaute der MondHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Spätherbstnebel, kalte TräumeHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Sterne mit den goldnen FüßchenHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Still ist die Nacht, es ruhen die GassenHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Bei NachtRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- Die DämmerungAlfred Lichtenstein · 12 Zeilen
- Die NachtChristian Felix Weiße · 12 Zeilen
- Die Nacht erstarbJoachim Ringelnatz · 12 Zeilen
- Unruhige NachtConrad Ferdinand Meyer · 12 Zeilen
- Verfehlte NachtKurt Tucholsky · 12 Zeilen
- Doch ihre Sterne kannst du nicht verschiebenJoachim Ringelnatz · 13 Zeilen
- Es ist ein Stern vom erhabenen Himmel gefallenGeorg Friedrich Daumer · 13 Zeilen
- Im nächt’gen Traum hab’ ich mich selbst geschautHeinrich Heine · 13 Zeilen
- Im Traum sah ich ein Männchen klein und putzigHeinrich Heine · 13 Zeilen
- DämmerungGeorg Trakl · 14 Zeilen
- MitternachtAndreas Gryphius · 14 Zeilen
- Nacht für NachtPaul Boldt · 14 Zeilen
- Nacht ohne DachJoachim Ringelnatz · 14 Zeilen
- Nächte über FinnlandPaul Boldt · 14 Zeilen
- Traum des BösenGeorg Trakl · 14 Zeilen
- Es fällt ein Stern herunterHeinrich Heine · 15 Zeilen
- Hab’ ich nicht dieselben TräumeHeinrich Heine · 15 Zeilen
- Mond und MädchenAlfred Henschke · 15 Zeilen
- Um MitternachtJohann Wolfgang von Goethe · 15 Zeilen
- Die schöne NachtJohann Wolfgang von Goethe · 16 Zeilen
- Leere NachtJoachim Ringelnatz · 16 Zeilen
- Schlaflose NachtAlfred Henschke · 16 Zeilen
- Traum vom FliegenKarl Kraus · 16 Zeilen
- TräumePaul Haller · 16 Zeilen
- Du und die NachtJoachim Ringelnatz · 17 Zeilen
- Herüber zog eine schwarze NachtGeorg Weerth · 17 Zeilen
- Die NachtFriedrich Hölderlin · 18 Zeilen
- Es fiel ein SternAlfred Henschke · 18 Zeilen
- Friedrichstraßenkroki 3 Uhr 20 NachtPaul Boldt · 18 Zeilen
- Vor dem SchlafKarl Kraus · 18 Zeilen
- Die Nacht ist feucht und stürmischHeinrich Heine · 19 Zeilen
- Helle NachtRichard Dehmel · 19 Zeilen
- Menschen bei NachtRainer Maria Rilke · 19 Zeilen
- Wie der Mond sich leuchtend drängetHeinrich Heine · 19 Zeilen
- Wie dunkle Träume stehenHeinrich Heine · 19 Zeilen
- Gute Nacht!Kurt Tucholsky · 20 Zeilen
- Nach der NachtPaul Boldt · 20 Zeilen
- Romanze zur NachtGeorg Trakl · 20 Zeilen
- Am Rande der NachtRainer Maria Rilke · 21 Zeilen
- Erinnerung Wie tanzt durch meine TräumeKurt Tucholsky · 21 Zeilen
- Im TraumHeinrich Kämpchen · 22 Zeilen
- Graue Nacht liegt auf dem MeereHeinrich Heine · 23 Zeilen
- Im Traum sah ich die GeliebteHeinrich Heine · 23 Zeilen
- An den SchlafJohann Wolfgang von Goethe · 24 Zeilen
- Der TraumChristian Felix Weiße · 24 Zeilen
- Die zweite NachtRichard Dehmel · 24 Zeilen
- NachtPaul Haller · 24 Zeilen
- Westindische NächteJoachim Ringelnatz · 24 Zeilen
- z’NachtPaul Haller · 24 Zeilen
- Bist du nie durch verschneite Nächte gegangenJoachim Ringelnatz · 28 Zeilen
- Die Sterne, die funkelnAlfred Henschke · 30 Zeilen
- Ein TraumJoachim Ringelnatz · 32 Zeilen
- An den MondJohann Wolfgang von Goethe · 36 Zeilen
- Sylvester-NachtTheodor Fontane · 36 Zeilen
- Sylvester-NachtTheodor Fontane · 36 Zeilen
- Über meinen gestrigen TraumJoachim Ringelnatz · 36 Zeilen
- Verklärte NachtRichard Dehmel · 36 Zeilen
- Nacht!Kurt Tucholsky · 37 Zeilen
- An die SterneGustav Schwab · 40 Zeilen
- Nacht lag auf meinen AugenHeinrich Heine · 43 Zeilen
- Cromwell’s letzte NachtTheodor Fontane · 47 Zeilen
- Ein Traum von großer MagieHugo von Hofmannsthal · 48 Zeilen
- Aus einer NachtOtto Ernst · 52 Zeilen
- Cromwell’s letzte NachtTheodor Fontane · 58 Zeilen
- Der TraumWilhelm Busch · 58 Zeilen
- Der wunderbare TraumChristian Fürchtegott Gellert · 59 Zeilen
- Die Nacht am StrandeHeinrich Heine · 70 Zeilen
- TraumKarl Kraus · 80 Zeilen
- Ein Traum, gar seltsam schauerlichHeinrich Heine · 87 Zeilen
- Sir Walter Raleigh’s letzte NachtTheodor Fontane · 151 Zeilen
- Der vorgeschlafene HeilschlafChristian Morgenstern · 6 Zeilen
- Lieb Liebchen, leg's Händchen auf's Herze meinHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Mir ist oft, dass ich fragen müsst’Rainer Maria Rilke · 7 Zeilen
- Wer zum erstenmale liebtHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Frau Hofrat StielerRainer Maria Rilke · 8 Zeilen
- NächtensTheodor Storm · 8 Zeilen
- Der Trinker auf dem SchlachtfeldOtfried Krzyzanowski · 9 Zeilen
- MondnachtRainer Maria Rilke · 9 Zeilen
- Weisst du, ich will mich schleichenRainer Maria Rilke · 9 Zeilen
- AufblickRichard Dehmel · 10 Zeilen
- MenschheitGeorg Trakl · 10 Zeilen
- NachtgedankenJohann Wolfgang von Goethe · 10 Zeilen
- WahrhaftigHeinrich Heine · 10 Zeilen
- AbschiedOtfried Krzyzanowski · 11 Zeilen
- An dem stillen MeeresstrandeHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Die Lotosblume ängstigtHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Weisst Du, dass ich Dir müde Rosen flechteRainer Maria Rilke · 11 Zeilen
- Wenn ich auf dem Lager liegeHeinrich Heine · 11 Zeilen
- AbendRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- Alte LiebeFrank Wedekind · 12 Zeilen
- An einen FreundFranz Grillparzer · 12 Zeilen
- BuddhaRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- Bundeslied der GalgenbrüderChristian Morgenstern · 12 Zeilen
- Das Märchen von der WolkeRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- Das tote MeerFrank Wedekind · 12 Zeilen
- Die MitternachtsmausChristian Morgenstern · 12 Zeilen
- GewitternahenAda Christen · 12 Zeilen
- König AbendRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- Lächelnd abJoachim Ringelnatz · 12 Zeilen
- MelancholieJoachim Ringelnatz · 12 Zeilen
- SchlafmohnRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- SommernachtAlfred Henschke · 12 Zeilen
- SternschnuppenAlfred Henschke · 12 Zeilen
- Trügender StrahlOtto Ernst · 12 Zeilen
- Venus MaterRichard Dehmel · 12 Zeilen
- VolksweiseRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- Capri, Capri, könnt’ ich je vergessenMarie Eugenie Delle Grazie · 13 Zeilen
- Die IllusionRichard Dehmel · 13 Zeilen
- O Glück! O Schmerz!Alfred Henschke · 13 Zeilen
- Bürgerliches WeihnachtsidyllAlfred Henschke · 14 Zeilen
- Das weiße SpitzchenConrad Ferdinand Meyer · 14 Zeilen
- Die SintflutPaul Boldt · 14 Zeilen
- Föhnsonette IPaul Haller · 14 Zeilen
- Gebet eines KindesFrank Wedekind · 14 Zeilen
- SinnlichkeitPaul Boldt · 14 Zeilen
- Thränen in schwerer Kranckheit.Andreas Gryphius · 14 Zeilen
- TiergartenPaul Boldt · 14 Zeilen
- Vber die Geburt JesuAndreas Gryphius · 14 Zeilen
- WirklichkeitGottfried Keller · 14 Zeilen
- Das beerdigte HerzConrad Ferdinand Meyer · 15 Zeilen
- Galgenkindes WiegenliedChristian Morgenstern · 15 Zeilen
- WeihnachtsliedTheodor Storm · 15 Zeilen
- Der Gürtel des OrionPaul Haller · 16 Zeilen
- Kamerad, es ist nun ZeitAlfred Henschke · 16 Zeilen
- LiebesflämmchenConrad Ferdinand Meyer · 16 Zeilen
- Lied im HerbstAlfred Henschke · 16 Zeilen
- MädchennachtPaul Boldt · 16 Zeilen
- Nächtliche FahrtConrad Ferdinand Meyer · 16 Zeilen
- NachtsAlfred Henschke · 16 Zeilen
- NachtwanderungJoachim Ringelnatz · 16 Zeilen
- Nähe des GeliebtenJohann Wolfgang von Goethe · 16 Zeilen
- Napoleon im KremlConrad Ferdinand Meyer · 16 Zeilen
- Nicht! Noch nicht!Kurt Tucholsky · 16 Zeilen
- ZwielichtJoseph von Eichendorff · 16 Zeilen
- In DanzigJoseph von Eichendorff · 17 Zeilen
- Mein HerzTheodor Fontane · 17 Zeilen
- DannRichard Dehmel · 18 Zeilen
- Der TräumerRainer Maria Rilke · 18 Zeilen
- LandschaftKarl Kraus · 18 Zeilen
- An den Knaben ElisGeorg Trakl · 19 Zeilen
- Der Herbstwind rüttelt die BäumeHeinrich Heine · 19 Zeilen
- Der KnabeRainer Maria Rilke · 19 Zeilen
- Wie die Tage macht der FrühlingHeinrich Heine · 19 Zeilen
- Altes LiedHeinrich Heine · 20 Zeilen
- Auf dem SeeJohann Wolfgang von Goethe · 20 Zeilen
- BannRichard Dehmel · 20 Zeilen
- Der NeugierigeWilhelm Müller · 20 Zeilen
- Der RatgeberKarl Kraus · 20 Zeilen
- Gegen NordenGeorg Heym · 20 Zeilen
- Heißer WunschRudolf Lavant · 20 Zeilen
- LandschaftRainer Maria Rilke · 20 Zeilen
- SylvesternachtPaul Haller · 20 Zeilen
- Abend (Delle Grazie)Marie Eugenie Delle Grazie · 21 Zeilen
- Auf dem WolschanRainer Maria Rilke · 21 Zeilen
- De profundisGeorg Trakl · 21 Zeilen
- Angstgebet in WohnungsnotJoachim Ringelnatz · 22 Zeilen
- GewissenRichard Dehmel · 22 Zeilen
- Im Wagen durch den Englischen Garten fahrendAlfred Henschke · 22 Zeilen
- ReinigungHeinrich Heine · 22 Zeilen
- VisionenAda Christen · 22 Zeilen
- Es saßen einstens beieinandWilhelm Busch · 23 Zeilen
- AbschiedFrank Wedekind · 24 Zeilen
- An die GeliebteGustav Schwab · 24 Zeilen
- Aus jungen TagenKarl Kraus · 24 Zeilen
- Der RufOtto Ernst · 24 Zeilen
- Der SperlingChristian Felix Weiße · 24 Zeilen
- LiebesmorgenGustav Schwab · 24 Zeilen
- Michel AngeloConrad Ferdinand Meyer · 24 Zeilen
- MorgengrußWilhelm Müller · 24 Zeilen
- NachtgespenstMarie Eugenie Delle Grazie · 24 Zeilen
- Vorstadt im FöhnGeorg Trakl · 24 Zeilen
- WinterabendTheodor Fontane · 24 Zeilen
- Abschied von der JunggesellenzeitKurt Tucholsky · 25 Zeilen
- ColumbusGeorg Heym · 25 Zeilen
- Der FeuergeistRichard Dehmel · 25 Zeilen
- Die LiebendeRainer Maria Rilke · 25 Zeilen
- HerbstRudolf Lavant · 25 Zeilen
- KindergebetchenJoachim Ringelnatz · 25 Zeilen
- SchicksalFrank Wedekind · 25 Zeilen
- SylvesternachtRudolf Lavant · 25 Zeilen
- Der Dichter, als EpilogWilhelm Müller · 26 Zeilen
- Unsre „deutsche Frau“Theodor Fontane · 26 Zeilen
- WeihnachtenKurt Tucholsky · 26 Zeilen
- WilhelmineFrank Wedekind · 26 Zeilen
- WinternachtNikolaus Lenau · 26 Zeilen
- Der SchutzengelRainer Maria Rilke · 27 Zeilen
- RosenkranzliederGeorg Trakl · 27 Zeilen
- Bergmanns LosHeinrich Kämpchen · 28 Zeilen
- Der DeserteurAlfred Henschke · 28 Zeilen
- Der Schläfer im WaldeGeorg Heym · 28 Zeilen
- Der SiebenschläferKarl Kraus · 28 Zeilen
- Die VermählteHeinrich Heine · 28 Zeilen
- ThränenregenWilhelm Müller · 28 Zeilen
- Was Ortrun sprachOtto Ernst · 28 Zeilen
- Auf ein SoldatenbildKurt Tucholsky · 29 Zeilen
- Der alte Wirth in LancashireGeorg Weerth · 29 Zeilen
- Der Ölbaum-GartenRainer Maria Rilke · 29 Zeilen
- Der Regen läuft an den Häusern entlangAlfred Henschke · 29 Zeilen
- An eine SängerinHeinrich Heine · 30 Zeilen
- Büßende LiebeRichard Dehmel · 30 Zeilen
- Des Baches WiegenliedWilhelm Müller · 30 Zeilen
- Die künftige ZeitChristian Felix Weiße · 30 Zeilen
- EnttäuschungFrank Wedekind · 30 Zeilen
- Fata MorganaFrank Wedekind · 30 Zeilen
- GewitterJoachim Ringelnatz · 30 Zeilen
- Kaiser RudolfRainer Maria Rilke · 30 Zeilen
- SehnsuchtKarl Streckfuß · 30 Zeilen
- Wiegenlied für meinen JungenRichard Dehmel · 30 Zeilen
- An den NachtwächterHeinrich Heine · 31 Zeilen
- AbisagRainer Maria Rilke · 32 Zeilen
- An EmilieTheodor Fontane · 32 Zeilen
- Auf dem MorgengangeOtto Ernst · 32 Zeilen
- BotschaftHugo von Hofmannsthal · 32 Zeilen
- Der WetterseeTheodor Fontane · 32 Zeilen
- ErlebnisHugo von Hofmannsthal · 32 Zeilen
- MaientraumHeinrich Kämpchen · 32 Zeilen
- ReueOtto Ernst · 32 Zeilen
- WeihnachtAlfred Henschke · 32 Zeilen
- Willkommen und AbschiedJohann Wolfgang von Goethe · 32 Zeilen
- Willkommen und AbschiedJohann Wolfgang von Goethe · 32 Zeilen
- Zum ewigen FriedenKarl Kraus · 32 Zeilen
- Dem Andenken Adolf LeppsRudolf Lavant · 33 Zeilen
- Der WetterseeTheodor Fontane · 33 Zeilen
- Die SchläferGeorg Heym · 33 Zeilen
- General Sir John Moore’s BegräbnißTheodor Fontane · 33 Zeilen
- Lebwohl!Rudolf Lavant · 33 Zeilen
- Liebe im WinterGustav Schwab · 33 Zeilen
- ErzbergerKurt Tucholsky · 34 Zeilen
- Schranken des GlücksOtto Ernst · 34 Zeilen
- Über einem GrabeConrad Ferdinand Meyer · 34 Zeilen
- Die neue ZeitGustav Schwab · 35 Zeilen
- Bertram’s TodtengesangTheodor Fontane · 36 Zeilen
- Der PilgerLudwig Uhland · 36 Zeilen
- Der Tod der LiebendenGeorg Heym · 36 Zeilen
- Im DorfGeorg Trakl · 36 Zeilen
- Jetzt wohin?Heinrich Heine · 36 Zeilen
- Mein EifellandHeinrich Kämpchen · 36 Zeilen
- Venus MeaRichard Dehmel · 36 Zeilen
- Heloise an AbelardGustav Schwab · 37 Zeilen
- Nox portentis gravidaHugo von Hofmannsthal · 38 Zeilen
- VigilienRainer Maria Rilke · 38 Zeilen
- Vor TagHugo von Hofmannsthal · 38 Zeilen
- An einem Wintermorgen, vor SonnenaufgangEduard Mörike · 39 Zeilen
- Im Grünen zu singenHugo von Hofmannsthal · 39 Zeilen
- Als Bobby starbKarl Kraus · 40 Zeilen
- An die Freiheit.Wilhelm Hauff · 40 Zeilen
- An W.Joseph von Eichendorff · 40 Zeilen
- ChristbescherungLouise Otto-Peters · 40 Zeilen
- Der SchatzgräberJohann Wolfgang von Goethe · 40 Zeilen
- Die Fahne SchwerinsTheodor Fontane · 40 Zeilen
- Gebet der SättigungRichard Dehmel · 40 Zeilen
- NachtgedankenHeinrich Heine · 40 Zeilen
- WeihnachtsliedDetlev von Liliencron · 40 Zeilen
- Das Neckarthal bei CannstadtGustav Schwab · 41 Zeilen
- Oben und UntenRichard Dehmel · 41 Zeilen
- Absaloms AbfallRainer Maria Rilke · 42 Zeilen
- BelsatzarHeinrich Heine · 42 Zeilen
- Ihr HeimConrad Ferdinand Meyer · 42 Zeilen
- Milton's RacheConrad Ferdinand Meyer · 42 Zeilen
- Das GespenstChristian Fürchtegott Gellert · 43 Zeilen
- CapriccioPaul Boldt · 44 Zeilen
- Die InselRainer Maria Rilke · 44 Zeilen
- Die VorstadtGeorg Heym · 44 Zeilen
- Holzhackers WerbungHeinrich Kämpchen · 44 Zeilen
- Maria Stuart’s WeiheTheodor Fontane · 44 Zeilen
- MorgenbegegnungGustav Schwab · 44 Zeilen
- PentheusConrad Ferdinand Meyer · 44 Zeilen
- RomantikLouise Otto-Peters · 44 Zeilen
- Ave Melitta!Frank Wedekind · 45 Zeilen
- Bischof HattoHeinrich Kämpchen · 45 Zeilen
- Großmutter und EnkelHugo von Hofmannsthal · 45 Zeilen
- Wunder der LiebeLudwig Tieck · 45 Zeilen
- An Wilhelm KrauseTheodor Fontane · 46 Zeilen
- AuftrittsliedKurt Tucholsky · 46 Zeilen
- Des alten Mannes Sehnsucht nach dem SommerHugo von Hofmannsthal · 46 Zeilen
- David singt vor SaulRainer Maria Rilke · 47 Zeilen
- An MiraHeinrich Kämpchen · 48 Zeilen
- AngelikaOtto Ernst · 48 Zeilen
- Der SchiffbrüchigeHeinrich Heine · 48 Zeilen
- Der TagGeorg Heym · 48 Zeilen
- Der TodesklangGustav Schwab · 48 Zeilen
- Die Dämonen der StädteGeorg Heym · 48 Zeilen
- Die Feien des UrsulenbergesGustav Schwab · 48 Zeilen
- Gebet einer JungfrauFrank Wedekind · 48 Zeilen
- Köhlerknab’Heinrich Kämpchen · 48 Zeilen
- Nächtliche FahrtHeinrich Heine · 48 Zeilen
- SchlittenliedGustav Schwab · 48 Zeilen
- Siegwart, als Mönch, im KlostergartenJohann Baptist von Alxinger · 48 Zeilen
- WiederfindenJohann Wolfgang von Goethe · 48 Zeilen
- Der gefangene RieseRudolf Lavant · 49 Zeilen
- Die Riesenhöhle bei BalveHeinrich Kämpchen · 49 Zeilen
- Im Kreislauf des Jahres.Rudolf Lavant · 49 Zeilen
- Im Kreislauf des Jahres.Rudolf Lavant · 49 Zeilen
- HexengeflüsterKarl Henckell · 50 Zeilen
- Sir Patrick SpensTheodor Fontane · 50 Zeilen
- In der FremdeHeinrich Heine · 51 Zeilen
- WeihgeschenkConrad Ferdinand Meyer · 51 Zeilen
- AbendgebetJohann Baptist von Alxinger · 52 Zeilen
- AscheAda Christen · 52 Zeilen
- Der letzte YorkTheodor Fontane · 52 Zeilen
- GebetKarl Kraus · 52 Zeilen
- Die HeimkehrHeinrich Kämpchen · 53 Zeilen
- Einem TodtenTheodor Fontane · 54 Zeilen
- Gebet der SuchtRichard Dehmel · 55 Zeilen
- Im Kreislauf des JahresRudolf Lavant · 55 Zeilen
- Rabbi LöwRainer Maria Rilke · 55 Zeilen
- BergbauLouise Otto-Peters · 56 Zeilen
- Cephalus und AuroreChristian Felix Weiße · 56 Zeilen
- SonnenuntergangHeinrich Heine · 56 Zeilen
- Weihnacht 1888Rudolf Lavant · 56 Zeilen
- GeisterspukRudolf Lavant · 57 Zeilen
- Venus ConsolatrixRichard Dehmel · 57 Zeilen
- Terzinen über VergänglichkeitHugo von Hofmannsthal · 58 Zeilen
- WeihnachtenRudolf Lavant · 58 Zeilen
- Auf den Tod des Schauspielers Hermann MüllerHugo von Hofmannsthal · 59 Zeilen
- Das GöttlicheJohann Wolfgang von Goethe · 59 Zeilen
- Der große ChurfürstGustav Schwab · 59 Zeilen
- Vom DorfeLouise Otto-Peters · 59 Zeilen
- Die SchlittschuheConrad Ferdinand Meyer · 60 Zeilen
- Nächtlicher RittRudolf Lavant · 61 Zeilen
- GeständnisLouise Otto-Peters · 62 Zeilen
- Die ReheConrad Ferdinand Meyer · 63 Zeilen
- Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel DaddelduJoachim Ringelnatz · 63 Zeilen
- Frau MetteHeinrich Heine · 63 Zeilen
- Geburt der VenusRainer Maria Rilke · 63 Zeilen
- AlleinLouise Otto-Peters · 64 Zeilen
- Der neue StaufenritterGustav Schwab · 64 Zeilen
- Kaiser HeinrichGustav Schwab · 64 Zeilen
- Ein WinterbildRudolf Lavant · 65 Zeilen
- OsterglockenRudolf Lavant · 65 Zeilen
- Der Fleischer von ConstanzGustav Schwab · 66 Zeilen
- Im ErzgebirgeLouise Otto-Peters · 66 Zeilen
- Russische RevolutionAlfred Henschke · 66 Zeilen
- Der GekrönteOtto Ernst · 67 Zeilen
- Der KellergeistGustav Schwab · 68 Zeilen
- Die Beißwanger KapelleGustav Schwab · 68 Zeilen
- Der trunkene GottConrad Ferdinand Meyer · 70 Zeilen
- Fragmente aus verlorenen TagenRainer Maria Rilke · 70 Zeilen
- Der Mars von FlorenzConrad Ferdinand Meyer · 72 Zeilen
- Die Heidenkapelle bei BelsenGustav Schwab · 72 Zeilen
- Die LiebhaberJohann Wolfgang von Goethe · 72 Zeilen
- GelübdeLouise Otto-Peters · 72 Zeilen
- Am StrandeRudolf Lavant · 73 Zeilen
- An unsere GegnerRudolf Lavant · 73 Zeilen
- Der Fliegende HolländerGeorg Heym · 73 Zeilen
- Die junge MagdGeorg Trakl · 73 Zeilen
- Römisch und DeutschLouise Otto-Peters · 73 Zeilen
- Zur MaifeierRudolf Lavant · 73 Zeilen
- Die Brück’ am TayTheodor Fontane · 74 Zeilen
- Die Heimat der TotenGeorg Heym · 74 Zeilen
- Verse zum Gedächtnis des Schauspielers Josef KainzHugo von Hofmannsthal · 74 Zeilen
- Nachts in der CajüteHeinrich Heine · 75 Zeilen
- RückblickeLouise Otto-Peters · 75 Zeilen
- WohlaufLouise Otto-Peters · 75 Zeilen
- Drittes FragmentKarl Streckfuß · 78 Zeilen
- Das seltsame SterbenPaul Haller · 79 Zeilen
- Gorm GrymmeTheodor Fontane · 80 Zeilen
- Im kupfernen Kessel von Bodmann zu singenGustav Schwab · 80 Zeilen
- KämpferloosRudolf Lavant · 80 Zeilen
- Mein kleiner BubeRudolf Lavant · 80 Zeilen
- NeujahrsgrußOtto Ernst · 80 Zeilen
- Schloß EgerTheodor Fontane · 80 Zeilen
- Schloß LichtensteinGustav Schwab · 80 Zeilen
- WanderträumeRudolf Lavant · 80 Zeilen
- Ritter OlafHeinrich Heine · 81 Zeilen
- Schloß EgerTheodor Fontane · 82 Zeilen
- Nun hast du das Kaufgeld, nun zögerst du doch?Heinrich Heine · 83 Zeilen
- Das arme MädchenFrank Wedekind · 84 Zeilen
- Das Douglas-TrauerspielTheodor Fontane · 84 Zeilen
- Märkische ReimeTheodor Fontane · 84 Zeilen
- Schön-Margret und Lord WilliamTheodor Fontane · 84 Zeilen
- Die dritte ElegieRainer Maria Rilke · 85 Zeilen
- Der arme Jakob und die kranke Lise.Georg Herwegh · 86 Zeilen
- Der SchauspielerJohann Baptist von Alxinger · 87 Zeilen
- Der Sänger singt vor einem FürstenkindRainer Maria Rilke · 88 Zeilen
- Goethe und TassoOtto Ernst · 89 Zeilen
- Johannisnacht im MünsterLouise Otto-Peters · 89 Zeilen
- Hubert in HofTheodor Fontane · 91 Zeilen
- Nach großem LeidClemens Brentano · 92 Zeilen
- Die siebente ElegieRainer Maria Rilke · 93 Zeilen
- HelianGeorg Trakl · 93 Zeilen
- AlkestisRainer Maria Rilke · 96 Zeilen
- Bey der Hochzeit des Hrn. SchultzKarl Streckfuß · 96 Zeilen
- Gespenster des PalatinMarie Eugenie Delle Grazie · 97 Zeilen
- Karl der Zwölfte von Schweden reitet in der UkraineRainer Maria Rilke · 98 Zeilen
- Auf der Treppe von SanssouciTheodor Fontane · 100 Zeilen
- Die Götter GriechenlandsHeinrich Heine · 100 Zeilen
- Jung-ElschenLouise Otto-Peters · 100 Zeilen
- SängerliebeHeinrich Kämpchen · 100 Zeilen
- Epilog der Lieder eines deutschen MädchensLouise Otto-Peters · 101 Zeilen
- Hypochonders MondliedNikolaus Lenau · 101 Zeilen
- Letzte LiederAda Christen · 101 Zeilen
- SorgeOtto Ernst · 101 Zeilen
- Das GemäldeConrad Ferdinand Meyer · 102 Zeilen
- Hypochonders MondliedNikolaus Lenau · 104 Zeilen
- Keno HässelaerLouise Otto-Peters · 104 Zeilen
- St. Fridolin und der TodteGustav Schwab · 104 Zeilen
- Die Mädchen von ColbergRudolf Lavant · 109 Zeilen
- Marie DuchatelTheodor Fontane · 109 Zeilen
- MondnächteRichard Dehmel · 109 Zeilen
- Aus einer SturmnachtRainer Maria Rilke · 112 Zeilen
- Getäuschte LiebeKarl Streckfuß · 112 Zeilen
- Vernunft und WahnsinnGeorg Weerth · 112 Zeilen
- Die zehnte ElegieRainer Maria Rilke · 114 Zeilen
- Der verliebte ReisendeJoseph von Eichendorff · 118 Zeilen
- Schwarze VisionenGeorg Heym · 122 Zeilen
- Der PiratRichard Dehmel · 123 Zeilen
- Schlachtfeld bei HastingsHeinrich Heine · 124 Zeilen
- BeethovenFranz Grillparzer · 128 Zeilen
- Die GottesbrautGustav Schwab · 128 Zeilen
- Die BlindeRainer Maria Rilke · 135 Zeilen
- FingerhütchenConrad Ferdinand Meyer · 140 Zeilen
- NachtbildAda Christen · 142 Zeilen
- Sonette an AmandaKarl Streckfuß · 154 Zeilen
- Großer PrologOtto Ernst · 157 Zeilen
- Don RamiroHeinrich Heine · 160 Zeilen
- Eine AlltagsgeschichteRudolf Lavant · 172 Zeilen
- Die Maid von BodmannGustav Schwab · 175 Zeilen
- Des Heilands VerklärungKarl Streckfuß · 176 Zeilen
- Die KeuschheitFrank Wedekind · 184 Zeilen
- IdylleHugo von Hofmannsthal · 188 Zeilen
- IlmenauJohann Wolfgang von Goethe · 193 Zeilen
- Das TagebuchJohann Wolfgang von Goethe · 194 Zeilen
- Das Urteil des ParisRichard Dehmel · 197 Zeilen
- RequiemRainer Maria Rilke · 198 Zeilen
- BergidylleHeinrich Heine · 204 Zeilen
- Des Löwen ZungeGustav Schwab · 213 Zeilen
- Die ZarenRainer Maria Rilke · 214 Zeilen
- Maria StuartTheodor Fontane · 216 Zeilen
- SchönheitssinnKarl Streckfuß · 216 Zeilen
- Hans HemmlingGustav Schwab · 219 Zeilen
- Der TannhäuserHeinrich Heine · 233 Zeilen
- LiebenRainer Maria Rilke · 247 Zeilen
- Ein GedankenbriefRudolf Lavant · 289 Zeilen
- TräumenRainer Maria Rilke · 316 Zeilen
- HardensteinHeinrich Kämpchen · 433 Zeilen
- VitzliputzliHeinrich Heine · 527 Zeilen
- Das GesichtRichard Dehmel · 534 Zeilen
Der Bestand im Einzelnen, und wozu welcher Text taugt
464 Gedichte klingen nach viel, sind aber schnell durchsucht, wenn man nach Länge sortiert. Die Spanne reicht von drei Zeilen bis 534; in der Mitte liegt die Zeilenzahl bei 33. Höchstens zwölf Zeilen – kurz genug für eine Karte – haben 66 Texte, also etwa jedes siebte Gedicht der Gruppe. Die beiden stärksten Bänder liegen dicht beieinander: 122 Gedichte zählen 21 bis 40 Zeilen, 121 zählen 41 bis 80. Weitere 76 gehen über 80 Zeilen hinaus. Die Zeilenzahl steht bei jedem Eintrag, sodass sich die Suche einschränken lässt, bevor man den ersten Text öffnet.
Ein Fall in diesem Bestand zeigt, warum die Ausgabe zählt. Theodor Fontanes „Cromwell’s letzte Nacht“ liegt zweimal vor: einmal nach einem Druck von 1851 mit 58 Zeilen, einmal nach einem Druck von 1905 mit 47 Zeilen. Beide beginnen gleich, mit „Mir sagt’s nicht nur des Arztes ernste Miene,“. Elf Zeilen Unterschied sind kein Abschreibfehler, sondern zwei Drucke desselben Gedichts, zwischen denen mehr als fünfzig Jahre liegen. Wer daraus zitiert, nennt deshalb besser das Jahr der Ausgabe mit, sonst meint der eine Leser einen anderen Text als der andere.
Für kurze Zwecke wird man rasch fündig. Heinrich Heines „Die Mitternacht war kalt und stumm“ von 1827 hat drei Zeilen und ist damit der kürzeste Text der Gruppe; als Anfang verzeichnet ist „Ich irrte klagend im Wald herum.“ Aus demselben Jahr steht „Der Tod das ist die kühle Nacht“ mit sieben Zeilen da, erste Zeile „Das Leben ist der schwüle Tag.“ Heines „Ein schöner Stern geht auf in meiner Nacht“ von 1844 hat zehn Zeilen; hier ist als Anfang kein Vers erfasst, sondern der Name „Katharina.“. Paul Boldts „Nacht für Nacht“ von 1914 kommt auf vierzehn Zeilen und beginnt „Wie helle Raupen kriechen die Chausseen“.
Am anderen Ende stehen die langen Stücke. Rainer Maria Rilkes „Träumen“ von 1896 zählt 316 Zeilen, sein „Lieben“ aus demselben Jahr 247; bei beiden ist als Anfang kein Vers erfasst, sondern die Ziffer „I“. Heinrich Heines „Bergidylle“ von 1827 hat 204 Zeilen und beginnt „Auf dem Berge steht die Hütte,“. Gustav Schwabs „Die Maid von Bodmann“ von 1828 zählt 175 Zeilen, erste Zeile „Es schwillet aus den Wellen“. Goethes „Ilmenau“ mit 193 Zeilen ist eines von zwei Gedichten der Gruppe ohne Jahresangabe; dort steht als Anfang „am 3. September 1783.“ Solche Felder stehen so da, wie die Ausgabe sie hergibt, auch wenn sie unbequem sind.
Die verzeichneten Druckjahre reichen von 1658 bis 1981; angegeben ist die benutzte Ausgabe, nicht das Jahr der Entstehung. Zwei Zeiträume sind besonders dicht besetzt. 67 Gedichte tragen ein Druckjahr aus den 1820er Jahren. Die zweite und größere Häufung liegt um 1900: 64 Einträge aus den 1890ern, 87 aus dem Jahrzehnt ab 1900, 64 aus den 1910ern und 52 aus den 1920ern, zusammen 267 der 464 Texte. Aus dieser Zeit stammen unter den hier aufgeführten Titeln Georg Heyms „Die Heimat der Toten“ und „Schwarze Visionen“, beide 1911 und 74 beziehungsweise 122 Zeilen lang, sowie Karl Kraus’ „Traum“ von 1920 mit 80 Zeilen, der mit „Stunden gibt es, wo“ einsetzt.
Die Namen verteilen sich anders als in anderen Gruppen dieser Sammlung. 49 Verfasserinnen und Verfasser sind vertreten. Heinrich Heine steht mit 55 Gedichten vorn, Rainer Maria Rilke folgt mit 45, Theodor Fontane mit 31, Gustav Schwab mit 25 und Rudolf Lavant mit 24. Dahinter kommen Richard Dehmel mit 21, Alfred Henschke mit 19 sowie Joachim Ringelnatz und Conrad Ferdinand Meyer mit je 18. Diese neun Namen tragen zusammen 256 der 464 Gedichte, also mehr als die Hälfte; zwölf weitere Verfasser sind mit genau einem Text vertreten. Für eine Suche heißt das: Über Heine und Rilke kommt man am schnellsten zu Material.
Nacht ist ein Wort, das zu sehr verschiedenen Anlässen taugt, und die Länge entscheidet, zu welchem. Für einen Gutenachtgruß oder eine Karte reicht das Zehnzeilige; 66 Texte bleiben bei höchstens zwölf Zeilen. Für eine Traueranzeige braucht es meist noch weniger, weil der Satzspiegel klein ist und die Zeitung nach Zeilen abrechnet: zwischen fünf und acht Zeilen liegen hier 18 Gedichte, und noch kürzer ist genau eines. Für eine Lesung oder einen Gottesdienst darf ein Text zwei bis drei Minuten laufen; das sind, laut gesprochen, ungefähr vierzig bis sechzig Verszeilen. Über hundert Zeilen wird daraus eine eigene Programmnummer, für die man Zeit einplanen muss.
Auch hier gilt: Die Schreibweisen sind die der Vorlage. Bei Andreas Gryphius steht 1658 „SChrecken / vnd Stille / vnd dunckeles Grausen / finstere Kälte bedecket das Land /“ – Schrägstriche statt Kommas, „vnd“ mit v. Bei Fontane heißt es „Mir sagt’s“, bei Rilke „Oft denk’ ich auf der Alltagsreise“, bei Christian Morgenstern „Wenn’s mitternächtigt und nicht Mond“. Und Louise Otto-Peters’ „Im Erzgebirge“ von 1893 beginnt „Die Nacht ist kalt. Ein eisger Morgenwind“ – „eisger“ ohne Apostroph, weil die Ausgabe es so setzt. Wer einen Text für ein Programmheft in heutige Schreibung bringt, darf das; ein kurzer Hinweis verhindert, dass die Änderung später für einen Fehler gehalten wird.
Rechtlich sind diese Gedichte frei benutzbar. Die Schutzfrist endet siebzig volle Kalenderjahre nach dem Tod der Verfasserin oder des Verfassers; für alle hier versammelten Namen ist sie abgelaufen, das Urheberrecht also nach § 64 in Verbindung mit § 69 UrhG erloschen. Vervielfältigen, vortragen, vertonen, in eine Anthologie aufnehmen oder damit Geld verdienen: alles ohne Erlaubnis möglich. Frei ist allerdings der Originaltext, nicht jede Übersetzung und nicht jede jüngere Bearbeitung, die ein eigenes Recht nach § 3 UrhG haben kann. Eine Angabe der Form Theodor Fontane, „Cromwell’s letzte Nacht“, 1905 kostet nichts und beantwortet Rückfragen im Voraus.