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Versbuch

Über diese Seite

Eine Sammlung gemeinfreier deutscher Gedichte, vollständig und mit Quellenangabe.

Was hier steht

4.865 Gedichte von 70 Verfasserinnen und Verfassern, vom Barock bis in die Zwischenkriegszeit. Jedes vollständig — nicht die ersten vier Zeilen und ein Link. Zu jedem steht, wer es geschrieben hat und wann diese Person gelebt hat, aus welcher gedruckten Ausgabe der Text stammt, aus welcher Fassung des Digitalisats er übernommen wurde und wie viele Zeilen er hat.

Die Zeilenzahl steht da, weil sie die häufigste stille Frage beantwortet: Passt das noch auf die Karte. Aus demselben Grund ist sie auf jeder Liste sichtbar und nicht erst im Gedicht.

Wie geordnet wird

Nach Anlass, Thema, Autor, Epoche und Form. Anlass und Thema sind unsere eigene Ordnung: sie entstehen aus den Wörtern des Gedichts selbst, mit einer Schwelle, damit eine einzelne beiläufige Erwähnung nichts einsortiert. Sie sind eine Suchhilfe und keine Aussage darüber, wofür ein Gedicht geschrieben wurde.

Die Form ist gezählt, nicht geschätzt. „Sonett“ und „Ballade“ stehen nur dort, wo die Quelle es selbst sagt. Die Epoche ist die übliche literaturgeschichtliche Einordnung des Autors, nicht des einzelnen Gedichts; bei einigen Verfassern ist sie geteilt, und dann steht das auf der Seite.

2.416 Gedichte tragen weder einen Anlass noch ein Thema. Das ist keine Lücke, die noch gefüllt wird — es sind Gedichte, deren Wortschatz zu keiner unserer Kategorien passt. Sie sind über Autor, Epoche und Form zu finden wie alle anderen.

Eine Seite entsteht erst, wenn es etwas zu wählen gibt

Ein Anlass, ein Thema, eine Form oder eine Epoche bekommt erst ab 8 Gedichten eine eigene Seite. Darunter gäbe es keine Auswahl, und die Auswahl ist der Zweck. Was darunter liegt, wird auf den jeweiligen Übersichtsseiten mit seiner Anzahl genannt statt verschwiegen — auch dann, wenn die Zahl unangenehm klein ist.

Was diese Seite nicht tut

  • Keine Werbung, kein Werbenetzwerk.
  • Kein Analysewerkzeug, keine Zählpixel, keine Cookies.
  • Keine Schriften, Videos oder Schaltflächen von fremden Servern.
  • Kein Konto, keine Anmeldung, kein Newsletter.
  • Keine Gedichtinterpretationen und keine Deutungen, die wir nicht belegen können.
  • Keine Texte von Autorinnen und Autoren, deren Schutzfrist noch läuft.

Fehler

Wenn ein Text von der genannten Druckausgabe abweicht, ist das ein Fehler und wir wollen ihn wissen. Auf jeder Gedichtseite steht der Link auf die Fassung, aus der wir abgeschrieben haben — damit lässt sich das nachprüfen, und zwar von jedem. Näheres unter Quellen und Gemeinfreiheit.