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Versbuch

An dem stillen Meeresstrande

Heinrich Heine · 17971856

11 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1844

Ist die Nacht heraufgezogen,Und der Mond bricht aus den Wolken,Und es flüstert aus den Wogen:

Jener Mensch dort, ist er närrisch,Oder ist er gar verliebet,Denn er schaut so trüb und heiter,Heiter und zugleich betrübet?

Doch der Mond der lacht herunter,Und mit heller Stimme spricht er:Jener ist verliebt und närrisch,Und noch obendrein ein Dichter.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Neue Gedichte. Seite 60, 1. Auflage, Hoffmann und Campe, 1844
Digitalisat
de.wikisource.org — „An dem stillen Meeresstrande“, Fassung 1.247.736 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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