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Versbuch

Vier Treppen hoch bei Dämmerung

Joachim Ringelnatz · 18831934

10 Zeilen · zuerst gedruckt 1924

Du mußt die Leute in die Fresse knacken.Dann, wenn sie aufmerksam geworden sind, –Vielleicht nach einer Eisenstange packen, –Mußt du zu ihnen wie zu einem KindGanz schamlos fromm und ärmlich einfach redenVon Dingen, die du eben noch nicht wußtest.Und bittst sie um Verzeihung – einzeln jeden –,Daß du sie in die Fresse schlagen mußtest.Und wenn du siegst: so sollst du traurig gehen,Mit einem Witz. Und sie nie wieder sehen.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Kuttel-Daddeldu, S. 109, Kurt Wolff Verlag, München, 1924
Digitalisat
de.wikisource.org — „Vier Treppen hoch bei Dämmerung“, Fassung 3.779.478 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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