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Versbuch

Nachts

Alfred Henschke · 18901928

16 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1927

Ich bin erwachtin weißer Nacht,der weiße Mond,der weiße Schnee,und habe sachtan dich gedacht,du Höllenkind,du Himmelsfee.

In welchem Traum,in welchem Raum,schwebst du wohl jetzt,du Herzliche,und führst im Zaumam Erdensaumdie Seele, ach,die schmerzliche –?

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Die Harfenjule S. 51, 1. Auflage, Verlag Die Schmiede, Berlin, 1927
Digitalisat
de.wikisource.org — „Nachts (Klabund)“, Fassung 3.779.336 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Alfred Henschke starb 1928; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1998 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 1182379923 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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