Schlaf
Theodor Fontane · 1819–1898
6 Zeilen · zuerst gedruckt 1905
Nun trifft es mich, wie’s jeden traf,Ich liege wach, es meidet mich der Schlaf,Nur im Vorbeigehn flüstert er mir zu:„Sei nicht in Sorg’, ich sammle Deine Ruh’Und tret’ ich eh’stens wieder in Dein Haus,So zahl’ ich alles Dir auf einmal aus.“
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Gedichte, Seite 46, 10. Auflage, J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin, 1905
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Schlaf (Fontane)“, Fassung 4.468.315 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Theodor Fontane starb 1898; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1968 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118534262 der Deutschen Nationalbibliothek.
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