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Versbuch

Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen

Marie Eugenie Delle Grazie · 18641931

13 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1892

6.

Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen,Was du meiner kranken Seele warst,All’ der Wonnen, süß und unermessen,All’ des Glückes, das du mir gebarst;All’ der Stunden, schwül und lustdurchschauert,Da der Traum das Höchste mir gebracht,All’ der Tage, die ich stumm vertrauert,Ach! und jeder einzig süßen Nacht –Müßte Wahnsinn meine Seel’ umwehen …Doch ich fühl’ es: über Raum und ZeitWerd’ ich deine Felsen glühen sehen –Sonnengipfel der Vergangenheit!

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Italische Vignetten, S. 110, Breitkopf und Härtel, Leipzig, 1892
Digitalisat
de.wikisource.org — „Capri, Capri, könnt’ ich je vergessen“, Fassung 1.463.942 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Marie Eugenie Delle Grazie starb 1931; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2001 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118746278 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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