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Versbuch

Nächtens

Theodor Storm · 18171888

8 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1872

Es ist ein Flüstern in der Nacht,Es hat mich ganz um den Schlaf gebracht;Ich fühl’s, es will sich was verkündenUnd kann den Weg nicht zu mir finden.

Sind’s Liebesworte, vertrauet dem Wind,Die unterwegs verwehet sind?Oder ist’s Unheil aus kommenden Tagen,Das emsig ringt sich anzusagen?

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Neue Gedichte. In: Der Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft, 10. Band (1872) S. 541, Verlag von A. H. Payne, Leipzig, 1872
Digitalisat
de.wikisource.org — „Nächtens“, Fassung 4.468.428 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Theodor Storm starb 1888; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1958 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118618725 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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