Thema
Gedichte über Natur und Landschaft: 439 vollständige Texte
Hier stehen 439 Gedichte, in denen Wald, Wetter, Jahreszeit oder Landschaft im Text selbst vorkommen – das kürzeste mit zwei Zeilen, das längste mit 806. Jedes ist vollständig abgedruckt, mit Verfasser und der Ausgabe, aus der die Fassung stammt. Wer etwas für eine Karte sucht, hält sich an die 59 Gedichte mit höchstens zwölf Zeilen.
439 Gedichte von 51 Verfasserinnen und Verfassern · davon 59 mit höchstens 12 Zeilen
Alle Gedichte: Natur
Zuerst die Gedichte, die das Stichwort schon im Titel tragen, danach die kürzeren vor den längeren. Jede Zeilenzahl ist gezählt.
- Steht ein Baum im schönen GartenHeinrich Heine · 15 Zeilen
- Der GartenKarl Streckfuß · 2 Zeilen
- Vom BergeJohann Wolfgang von Goethe · 4 Zeilen
- Die Rose, die Lilie, die Taube, die SonneHeinrich Heine · 5 Zeilen
- Die Rose duftet – doch ob sie empfindetHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Die Rose sprach zum MägdeleinWilhelm Busch · 7 Zeilen
- Du bist wie eine BlumeHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Ferne Berge seh ich glühenWilhelm Busch · 7 Zeilen
- Ich wandle unter BlumenHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Im Walde wandl’ ich und weineHeinrich Heine · 7 Zeilen
- In dem Walde sprießt und grünt esHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Ueber die Berge steigt schon die SonneHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Nachmittag, Felder und FabrikAlfred Lichtenstein · 8 Zeilen
- Nachtstiller WaldPaul Haller · 8 Zeilen
- Purpurrothe Rosen bindenRainer Maria Rilke · 9 Zeilen
- Wärst du ein Bächlein, ich ein BachWilhelm Busch · 9 Zeilen
- Der Schmetterling ist in die Rose verliebtHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Durch den Wald, im MondenscheineHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Ich lieb’ eine Blume, doch weiß ich nicht welcheHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Wandl’ ich in dem Wald des AbendsHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Weisst Du, dass ich Dir müde Rosen flechteRainer Maria Rilke · 11 Zeilen
- Der tote WaldKarl Kraus · 12 Zeilen
- Der WaldHeinrich Kämpchen · 12 Zeilen
- Die Verlassene an die QuelleKarl Streckfuß · 12 Zeilen
- Durch den WaldPaul Haller · 12 Zeilen
- Im GartenTheodor Fontane · 12 Zeilen
- Wiese im ParkKarl Kraus · 12 Zeilen
- Es saß ein Fuchs im Walde tiefWilhelm Busch · 13 Zeilen
- Im Reifrockputz, mit Blumen reich verzieretHeinrich Heine · 13 Zeilen
- Zu der Rose, zu dem Weine komm!Georg Friedrich Daumer · 13 Zeilen
- Berge, Meer und EbeneJoachim Ringelnatz · 14 Zeilen
- Der Gethmann’sche Garten zu BlankensteinHeinrich Kämpchen · 14 Zeilen
- Berg’ und Burgen schau’n herunterHeinrich Heine · 15 Zeilen
- Da droben auf jenem BergeHeinrich Heine · 15 Zeilen
- Die RoseChristian Felix Weiße · 15 Zeilen
- Es erklingen alle BäumeHeinrich Heine · 15 Zeilen
- Und wüßten’s die Blumen, die kleinenHeinrich Heine · 15 Zeilen
- Warum sind denn die Rosen so blaßHeinrich Heine · 15 Zeilen
- An einen Bach im WinterChristian Felix Weiße · 16 Zeilen
- Der BergRainer Maria Rilke · 16 Zeilen
- Die Schlacht der BäumeConrad Ferdinand Meyer · 16 Zeilen
- Winkel am WaldGeorg Trakl · 17 Zeilen
- An einem leisen BachOtto Ernst · 18 Zeilen
- Der geschändete BaumConrad Ferdinand Meyer · 18 Zeilen
- Der Herbstwind rüttelt die BäumeHeinrich Heine · 19 Zeilen
- Alte RoseHeinrich Heine · 20 Zeilen
- Danksagung an den BachWilhelm Müller · 20 Zeilen
- Des Müllers BlumenWilhelm Müller · 20 Zeilen
- Ich ging im Walde…Kurt Tucholsky · 20 Zeilen
- Der WaldFriederike Brun · 21 Zeilen
- Irre im GartenRainer Maria Rilke · 21 Zeilen
- Im Wagen durch den Englischen Garten fahrendAlfred Henschke · 22 Zeilen
- Mit Myrthen und Rosen, lieblich und holdHeinrich Heine · 23 Zeilen
- Rosen auf den Weg gestreutKurt Tucholsky · 23 Zeilen
- Der BaumGeorg Heym · 24 Zeilen
- Vom BergeGustav Schwab · 24 Zeilen
- Die Blumen des WaldesTheodor Fontane · 25 Zeilen
- Der Schläfer im WaldeGeorg Heym · 28 Zeilen
- Im WaldeHeinrich Kämpchen · 28 Zeilen
- Der Ölbaum-GartenRainer Maria Rilke · 29 Zeilen
- Die BlumenFriedrich Schiller · 30 Zeilen
- Auf ein Paar gestickte RosenGustav Schwab · 32 Zeilen
- Gang durch den herbstlichen WaldAlfred Henschke · 32 Zeilen
- Trockne BlumenWilhelm Müller · 32 Zeilen
- Der Müller und der BachWilhelm Müller · 35 Zeilen
- An meine RoseNikolaus Lenau · 36 Zeilen
- Auf dem Baaker BergeHeinrich Kämpchen · 40 Zeilen
- Die RoseLouise Otto-Peters · 40 Zeilen
- Die Rose von NewportConrad Ferdinand Meyer · 41 Zeilen
- Thüringer WaldLouise Otto-Peters · 58 Zeilen
- Das Lied vom deutschen WaldeRudolf Lavant · 65 Zeilen
- Der Berg der SeligkeitenConrad Ferdinand Meyer · 68 Zeilen
- Hymnus an die BäumeOtto Ernst · 74 Zeilen
- Im GartenRudolf Lavant · 81 Zeilen
- In ein StammbuchKarl Streckfuß · 4 Zeilen
- Am leuchtenden SommermorgenHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Dorthin geh, wo die Andern nicht sindJoachim Ringelnatz · 7 Zeilen
- Leise zieht durch mein GemüthHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Morgens send’ ich dir die VeilchenHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Verdroß’nen Sinn im kalten Herzen hegendHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Albert LangenRainer Maria Rilke · 8 Zeilen
- Maurice MaeterlinckRainer Maria Rilke · 8 Zeilen
- Prinz Emil zu Schönaich-CarolathRainer Maria Rilke · 8 Zeilen
- Vice versaChristian Morgenstern · 8 Zeilen
- Zu Abend mein HerzGeorg Trakl · 8 Zeilen
- O wär’ ich ein See, so spiegelhellGeorg Friedrich Daumer · 9 Zeilen
- SteinlenRainer Maria Rilke · 9 Zeilen
- Damon und DorisChristian Felix Weiße · 10 Zeilen
- Dämmernd liegt der SommerabendHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Ein jeder hat zu diesem FesteHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Gekommen ist der MayeHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Sorge nie, daß ich verratheHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Spätherbstnebel, kalte TräumeHeinrich Heine · 11 Zeilen
- Was treibt dich umher, in der Frühlingsnacht?Heinrich Heine · 11 Zeilen
- An die EntfernteJohann Wolfgang von Goethe · 12 Zeilen
- Das arme KindRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- Das EndeAlfred Henschke · 12 Zeilen
- Die DämmerungAlfred Lichtenstein · 12 Zeilen
- Die schöne AussichtChristian Felix Weiße · 12 Zeilen
- Gartenbäume und WegblumenJoachim Ringelnatz · 12 Zeilen
- Im FrühlingAda Christen · 12 Zeilen
- Immer wiederWilhelm Busch · 12 Zeilen
- SommernachtAlfred Henschke · 12 Zeilen
- TrinkliedChristian Felix Weiße · 12 Zeilen
- Venus MaterRichard Dehmel · 12 Zeilen
- WaldgangHeinrich Kämpchen · 12 Zeilen
- WinternachtJoseph von Eichendorff · 12 Zeilen
- Abseits (Haller)Paul Haller · 13 Zeilen
- Es ging der fromme Herr KaplanWilhelm Busch · 13 Zeilen
- Es ist ein Stern vom erhabenen Himmel gefallenGeorg Friedrich Daumer · 13 Zeilen
- WetterleuchtenConrad Ferdinand Meyer · 13 Zeilen
- An AglaeGustav Schwab · 14 Zeilen
- Der schöne AugenblickKarl Streckfuß · 14 Zeilen
- Hälfte des LebensFriedrich Hölderlin · 14 Zeilen
- MarengoGeorg Heym · 14 Zeilen
- Meinem Freunde Detlev, dem Dichter LiliencronRichard Dehmel · 14 Zeilen
- Nacht für NachtPaul Boldt · 14 Zeilen
- Thränen in schwerer Kranckheit.Andreas Gryphius · 14 Zeilen
- UnsternHeinrich Heine · 14 Zeilen
- Venus GloriaRichard Dehmel · 14 Zeilen
- WaldidyllOtto Ernst · 14 Zeilen
- Bin wie ein Dieb durchs Fenster gestiegenJoachim Ringelnatz · 15 Zeilen
- Das gelbe Laub erzittertHeinrich Heine · 15 Zeilen
- Hab’ ich nicht dieselben TräumeHeinrich Heine · 15 Zeilen
- MittagAndreas Gryphius · 15 Zeilen
- Tief im WinterPaul Haller · 15 Zeilen
- An die blasse Sonne IPaul Haller · 16 Zeilen
- Der BlindeAlfred Henschke · 16 Zeilen
- Der TraurigeHeinrich Heine · 16 Zeilen
- Die BotschaftHeinrich Heine · 16 Zeilen
- Die Gefangenen IGeorg Heym · 16 Zeilen
- Die Gefangenen IIGeorg Heym · 16 Zeilen
- Ewige OsternAlfred Henschke · 16 Zeilen
- Freundliche NäheOtto Ernst · 16 Zeilen
- FrühlingTheodor Fontane · 16 Zeilen
- FrühlingstrauerHeinrich Kämpchen · 16 Zeilen
- Lieder-SeelenConrad Ferdinand Meyer · 16 Zeilen
- Melancholie des AbendsGeorg Trakl · 16 Zeilen
- Mit einem gemahlten BandJohann Wolfgang von Goethe · 16 Zeilen
- Musik im MirabellGeorg Trakl · 16 Zeilen
- TrübsinnGeorg Trakl · 16 Zeilen
- ZwielichtJoseph von Eichendorff · 16 Zeilen
- Der geduldige DichterRichard Dehmel · 17 Zeilen
- FrühlingsfeierHeinrich Heine · 17 Zeilen
- Kürzeste LiebeJoachim Ringelnatz · 17 Zeilen
- Wo Bismarck liegen sollTheodor Fontane · 17 Zeilen
- Der MorgenChristian Felix Weiße · 18 Zeilen
- Auf Flügeln des GesangesHeinrich Heine · 19 Zeilen
- Der Frühling schien schon an dem ThorHeinrich Heine · 19 Zeilen
- Die HeimatJoseph von Eichendorff · 19 Zeilen
- Unterm weißen Baume sitzendHeinrich Heine · 19 Zeilen
- Wie der Mond sich leuchtend drängetHeinrich Heine · 19 Zeilen
- Das IdealRichard Dehmel · 20 Zeilen
- Die drei RabenTheodor Fontane · 20 Zeilen
- Die HystrixChristian Morgenstern · 20 Zeilen
- Eifel-MohnHeinrich Kämpchen · 20 Zeilen
- FrühlingJoachim Ringelnatz · 20 Zeilen
- GefundenJohann Wolfgang von Goethe · 20 Zeilen
- GenügenOtto Ernst · 20 Zeilen
- HerbstklageHeinrich Kämpchen · 20 Zeilen
- NovemberHeinrich Kämpchen · 20 Zeilen
- WaldtragödieHeinrich Kämpchen · 20 Zeilen
- Zu AmsterdamAlfred Henschke · 20 Zeilen
- Das VeilchenJohann Wolfgang von Goethe · 21 Zeilen
- De profundisGeorg Trakl · 21 Zeilen
- Der JägerWilhelm Müller · 22 Zeilen
- Der Jüngling in der LandschaftHugo von Hofmannsthal · 22 Zeilen
- Die letzte KornblumeAlfred Henschke · 22 Zeilen
- Im SpiegelAlfred Henschke · 22 Zeilen
- Mein FreundOtto Ernst · 22 Zeilen
- Aus BreslauJoachim Ringelnatz · 23 Zeilen
- TillChristian Fürchtegott Gellert · 23 Zeilen
- WanderungPaul Haller · 23 Zeilen
- AbendphantasieFriederike Brun · 24 Zeilen
- Am HügelFranz Grillparzer · 24 Zeilen
- BerufungLouise Otto-Peters · 24 Zeilen
- Blühendes GlückOtto Ernst · 24 Zeilen
- Das Wort der LiebeGustav Schwab · 24 Zeilen
- Der Tempel der FreundschaftFriederike Brun · 24 Zeilen
- Der TraumChristian Felix Weiße · 24 Zeilen
- Die böse FarbeWilhelm Müller · 24 Zeilen
- Die JahreszeitenFrank Wedekind · 24 Zeilen
- Die zweite NachtRichard Dehmel · 24 Zeilen
- FranciscaFrank Wedekind · 24 Zeilen
- Idealer WertHeinrich Kämpchen · 24 Zeilen
- Im NebelPaul Haller · 24 Zeilen
- In Zelle 108Joachim Ringelnatz · 24 Zeilen
- Liebe in der FremdeGustav Schwab · 24 Zeilen
- Remontanten und CentifolienLouise Otto-Peters · 24 Zeilen
- Zweytes FragmentKarl Streckfuß · 24 Zeilen
- Am JahrestagTheodor Fontane · 25 Zeilen
- Ein letztes EndeFrank Wedekind · 25 Zeilen
- Land GosenTheodor Fontane · 26 Zeilen
- Alles ist ewigOtto Ernst · 28 Zeilen
- Der AnstandJohann Baptist von Alxinger · 28 Zeilen
- Die BirkeWilhelm Busch · 28 Zeilen
- SklavenmoralOtto Ernst · 28 Zeilen
- SonnenaufgangLouise Otto-Peters · 28 Zeilen
- Bei der Marien-Bergkirche von L.Eduard Mörike · 29 Zeilen
- Stallknecht und ViehmagdFrank Wedekind · 29 Zeilen
- AllerseelenRainer Maria Rilke · 30 Zeilen
- Am SophientageGustav Schwab · 30 Zeilen
- AprilDetlev von Liliencron · 30 Zeilen
- Das spulende KindPaul Haller · 30 Zeilen
- Fata MorganaFrank Wedekind · 30 Zeilen
- Aus alten Mährchen winkt esHeinrich Heine · 31 Zeilen
- BieneAugust Heinrich Hoffmann von Fallersleben · 31 Zeilen
- Kinder, lasset uns besingenWilhelm Busch · 31 Zeilen
- Auf dem MorgengangeOtto Ernst · 32 Zeilen
- Blümlein VergißmeinWilhelm Müller · 32 Zeilen
- Der Sohn des VolkesLouise Otto-Peters · 32 Zeilen
- Die Annäherung des FrühlingsChristian Felix Weiße · 32 Zeilen
- Die SchweizGeorg Herwegh · 32 Zeilen
- DuldsamWilhelm Busch · 32 Zeilen
- Im MorgenrotAlfred Henschke · 32 Zeilen
- LenzHeinrich Kämpchen · 32 Zeilen
- Lied in der MarkGustav Schwab · 32 Zeilen
- ReueOtto Ernst · 32 Zeilen
- SonntagsConrad Ferdinand Meyer · 32 Zeilen
- Unser FriedeTheodor Fontane · 32 Zeilen
- Vaterländische RitornelleKurt Tucholsky · 32 Zeilen
- WintermärchenOtto Ernst · 32 Zeilen
- AbschiedJoseph von Eichendorff · 33 Zeilen
- Am Jahrestag von DüppelTheodor Fontane · 33 Zeilen
- Apropos „Sumpfblatt“.Rudolf Lavant · 33 Zeilen
- Die SchläferGeorg Heym · 33 Zeilen
- Im Kreislauf des Jahres.Rudolf Lavant · 33 Zeilen
- Unser FriedeTheodor Fontane · 33 Zeilen
- EinzugGustav Schwab · 34 Zeilen
- Ein AufathmenAda Christen · 35 Zeilen
- PoetenreiseHeinrich Kämpchen · 35 Zeilen
- Abendlandschaft von der Bellevüe am Genfersee, vor dem GervaisthoreFriederike Brun · 36 Zeilen
- BlumengeisterLouise Otto-Peters · 36 Zeilen
- Carl I.Heinrich Heine · 36 Zeilen
- Das zärtliche MädchenJohann Baptist von Alxinger · 36 Zeilen
- DebutantFrank Wedekind · 36 Zeilen
- Der PilgerLudwig Uhland · 36 Zeilen
- Der Tod der LiebendenGeorg Heym · 36 Zeilen
- Die gezeichnete StirneConrad Ferdinand Meyer · 36 Zeilen
- Heiterer FrühlingGeorg Trakl · 36 Zeilen
- Kaiser BlanchebartTheodor Fontane · 36 Zeilen
- MayfestJohann Wolfgang von Goethe · 36 Zeilen
- PhidileMatthias Claudius · 36 Zeilen
- Die TannePaul Haller · 38 Zeilen
- RückschauHeinrich Heine · 38 Zeilen
- OsterspaziergangJohann Wolfgang von Goethe · 39 Zeilen
- Allgegenwart der GeliebtenGustav Schwab · 40 Zeilen
- Das Bild der SehnsuchtFriederike Brun · 40 Zeilen
- Der SpaziergangGeorg Trakl · 40 Zeilen
- Eines TagesOtto Ernst · 40 Zeilen
- Einsame WanderungenRudolf Lavant · 40 Zeilen
- Erster Schmerz, letzter ScherzWilhelm Müller · 40 Zeilen
- MoosroseLouise Otto-Peters · 40 Zeilen
- Das Neckarthal bei CannstadtGustav Schwab · 41 Zeilen
- Der 20. FebruarRudolf Lavant · 41 Zeilen
- Der Kaiser von China sprichtHugo von Hofmannsthal · 41 Zeilen
- Die Elster und der SperlingChristian Fürchtegott Gellert · 41 Zeilen
- Im Kreislauf des Jahres.Rudolf Lavant · 41 Zeilen
- Die Leichtweishöhle bei WiesbadenHeinrich Kämpchen · 42 Zeilen
- HeimkehrHeinrich Kämpchen · 42 Zeilen
- Prinz WilhelmWilhelm Hauff · 42 Zeilen
- Rechts und linksKurt Tucholsky · 42 Zeilen
- Die Worte des EngelsRainer Maria Rilke · 43 Zeilen
- CapriccioPaul Boldt · 44 Zeilen
- Das HeiligthumConrad Ferdinand Meyer · 44 Zeilen
- Einem SommerOtto Ernst · 44 Zeilen
- FronleichnamsprozessionGeorg Heym · 44 Zeilen
- Holzhackers WerbungHeinrich Kämpchen · 44 Zeilen
- RomantikLouise Otto-Peters · 44 Zeilen
- Der Edelknabe und die MüllerinJohann Wolfgang von Goethe · 45 Zeilen
- Ernte und SaatLouise Otto-Peters · 45 Zeilen
- Dem toten GattenLouise Otto-Peters · 46 Zeilen
- Die große Karthause vor Papst PaulTheodor Fontane · 46 Zeilen
- Das SchicksalChristian Fürchtegott Gellert · 47 Zeilen
- An MiraHeinrich Kämpchen · 48 Zeilen
- Der Dichter, als PrologWilhelm Müller · 48 Zeilen
- Freund LenzGeorg Weerth · 48 Zeilen
- HeimatHeinrich Kämpchen · 48 Zeilen
- Im Hirschberger ThalLouise Otto-Peters · 48 Zeilen
- Köhlerknab’Heinrich Kämpchen · 48 Zeilen
- Wiedersehn mit SchmetterlingenKarl Kraus · 48 Zeilen
- An Georg HerweghLouise Otto-Peters · 49 Zeilen
- Das Jahr – ein LebenRudolf Lavant · 49 Zeilen
- Der SchwurGustav Schwab · 49 Zeilen
- Finis TransvaaliaeRudolf Lavant · 49 Zeilen
- Für RußlandRudolf Lavant · 49 Zeilen
- Im Kreislauf des Jahres.Rudolf Lavant · 49 Zeilen
- Im Kreislauf des Jahres.Rudolf Lavant · 49 Zeilen
- Im Kreislauf des Jahres.Rudolf Lavant · 49 Zeilen
- Im Kreislauf des Jahres.Rudolf Lavant · 49 Zeilen
- In der CertosaRainer Maria Rilke · 49 Zeilen
- SommerRudolf Lavant · 49 Zeilen
- SylvesternachtRudolf Lavant · 49 Zeilen
- Unser tägliches BrotRudolf Lavant · 49 Zeilen
- WeihnachtRudolf Lavant · 50 Zeilen
- Fahrt mit der „Bodensee“Kurt Tucholsky · 51 Zeilen
- Des Narcissus VerwandlungKarl Streckfuß · 52 Zeilen
- Von unten aufFerdinand Freiligrath · 52 Zeilen
- Der HauskoboldHeinrich Kämpchen · 53 Zeilen
- Der schlimmste FeindGeorg Herwegh · 53 Zeilen
- Reise von Lyon, nach der Perte du RhoneFriederike Brun · 53 Zeilen
- Im Kreislauf des JahresRudolf Lavant · 55 Zeilen
- Der Bau des ReissensteinsGustav Schwab · 56 Zeilen
- Der FrühlingRudolf Lavant · 56 Zeilen
- Pro domoRudolf Lavant · 56 Zeilen
- WeltweisheitFrank Wedekind · 56 Zeilen
- Im BurgfriedenRudolf Lavant · 57 Zeilen
- OsternRudolf Lavant · 57 Zeilen
- Venus ConsolatrixRichard Dehmel · 57 Zeilen
- AusflugOtto Ernst · 58 Zeilen
- Der TraumWilhelm Busch · 58 Zeilen
- SommerabendJustinus Kerner · 58 Zeilen
- MeergrußHeinrich Heine · 59 Zeilen
- Nach dem Tode meines geliebten BrudersFriederike Brun · 59 Zeilen
- ConradinGustav Schwab · 60 Zeilen
- Das JahrRudolf Lavant · 60 Zeilen
- Des Fischers HausGustav Schwab · 60 Zeilen
- Im Kreislauf des Jahres.Rudolf Lavant · 61 Zeilen
- Die Sieben HügelFriederike Brun · 62 Zeilen
- Natur und KunstLouise Otto-Peters · 62 Zeilen
- Aus der Gefängniszeit 1850-1856Louise Otto-Peters · 63 Zeilen
- Der Reiter und der BodenseeGustav Schwab · 63 Zeilen
- Die ReheConrad Ferdinand Meyer · 63 Zeilen
- EchoKarl Streckfuß · 63 Zeilen
- Des Sängers FluchLudwig Uhland · 64 Zeilen
- ErwachenRudolf Lavant · 64 Zeilen
- Die JahreszeitenRudolf Lavant · 66 Zeilen
- Im HafenHeinrich Heine · 67 Zeilen
- Der Mönch und die NonneGustav Schwab · 68 Zeilen
- Die Beißwanger KapelleGustav Schwab · 68 Zeilen
- Mahomets GesangJohann Wolfgang von Goethe · 68 Zeilen
- Zum Gedächtnis des Schauspielers MitterwurzerHugo von Hofmannsthal · 69 Zeilen
- Die Heidenkapelle bei BelsenGustav Schwab · 72 Zeilen
- Die Schweizer des Herrn von TremouilleConrad Ferdinand Meyer · 72 Zeilen
- Die Wurmlinger KapelleGustav Schwab · 72 Zeilen
- Dem alten JahrRudolf Lavant · 73 Zeilen
- Eberhard der GütigeGustav Schwab · 73 Zeilen
- Die Heimat der TotenGeorg Heym · 74 Zeilen
- RückblickeLouise Otto-Peters · 75 Zeilen
- Des Feindes TodGustav Schwab · 76 Zeilen
- Ich schmücke meinen SpeerLouise Otto-Peters · 76 Zeilen
- HavellandTheodor Fontane · 77 Zeilen
- Das seltsame SterbenPaul Haller · 79 Zeilen
- Die zweite ElegieRainer Maria Rilke · 79 Zeilen
- Am längsten TageLouise Otto-Peters · 80 Zeilen
- Im kupfernen Kessel von Bodmann zu singenGustav Schwab · 80 Zeilen
- Mein kleiner BubeRudolf Lavant · 80 Zeilen
- PräludiumHeinrich Heine · 80 Zeilen
- WanderträumeRudolf Lavant · 80 Zeilen
- Liebesfrühling im HerbstRudolf Lavant · 81 Zeilen
- Graf HohensteinTheodor Fontane · 82 Zeilen
- Märkische ReimeTheodor Fontane · 84 Zeilen
- Schön-Margret und Lord WilliamTheodor Fontane · 84 Zeilen
- Die dritte ElegieRainer Maria Rilke · 85 Zeilen
- Die vierte ElegieRainer Maria Rilke · 85 Zeilen
- Ein Traum, gar seltsam schauerlichHeinrich Heine · 87 Zeilen
- Eines Vaters WehklageTheodor Fontane · 87 Zeilen
- An die Kronprinzessin von PreußenKarl Streckfuß · 88 Zeilen
- Der Gesang der OkeanidenHeinrich Heine · 88 Zeilen
- Der Sänger singt vor einem FürstenkindRainer Maria Rilke · 88 Zeilen
- Der SohnRainer Maria Rilke · 88 Zeilen
- Die Industrie.Georg Weerth · 88 Zeilen
- Donna ClaraHeinrich Heine · 88 Zeilen
- Des fremden Kindes heiliger ChristFriedrich Rückert · 90 Zeilen
- Archibald DouglasTheodor Fontane · 92 Zeilen
- Die Nachtigall von WerawagLouise Otto-Peters · 92 Zeilen
- Nach großem LeidClemens Brentano · 92 Zeilen
- Konrad CeltesLouise Otto-Peters · 93 Zeilen
- Die erste ElegieRainer Maria Rilke · 95 Zeilen
- Orpheus. Eurydike. HermesRainer Maria Rilke · 95 Zeilen
- Bey der Hochzeit des Hrn. SchultzKarl Streckfuß · 96 Zeilen
- Der Riese von MarbachGustav Schwab · 98 Zeilen
- Karl der Zwölfte von Schweden reitet in der UkraineRainer Maria Rilke · 98 Zeilen
- Der AbendFriedrich Schiller · 99 Zeilen
- Die beide Gleichen bei GöttingenGustav Schwab · 100 Zeilen
- Jung-ElschenLouise Otto-Peters · 100 Zeilen
- Hypochonders MondliedNikolaus Lenau · 101 Zeilen
- Das GemäldeConrad Ferdinand Meyer · 102 Zeilen
- Das RiesenkindKarl Streckfuß · 104 Zeilen
- Hypochonders MondliedNikolaus Lenau · 104 Zeilen
- St. Fridolin und der TodteGustav Schwab · 104 Zeilen
- ChidhrOtto Ernst · 105 Zeilen
- Triumph der Tugend,Johann Wolfgang von Goethe · 107 Zeilen
- Jung Musgrave und Lady BarnardTheodor Fontane · 108 Zeilen
- MondnächteRichard Dehmel · 109 Zeilen
- RatcliffHeinrich Heine · 109 Zeilen
- Die fünfte ElegieRainer Maria Rilke · 110 Zeilen
- Venus UraniaRichard Dehmel · 110 Zeilen
- Lord AtholTheodor Fontane · 112 Zeilen
- Vernunft und WahnsinnGeorg Weerth · 112 Zeilen
- Die zehnte ElegieRainer Maria Rilke · 114 Zeilen
- UnterweltHeinrich Heine · 116 Zeilen
- Der BlumenkranzKarl Streckfuß · 117 Zeilen
- KainErich Mühsam · 117 Zeilen
- Der verliebte ReisendeJoseph von Eichendorff · 118 Zeilen
- Ihro Kaiserlich-Königlichen Majestät der Kaiserin Alexandra Feodorowna von RußlandKarl Streckfuß · 119 Zeilen
- Die ParkeRainer Maria Rilke · 122 Zeilen
- Die BienenschlachtTheodor Fontane · 124 Zeilen
- Schlachtfeld bei HastingsHeinrich Heine · 124 Zeilen
- Die seltne KurGustav Schwab · 126 Zeilen
- BeethovenFranz Grillparzer · 128 Zeilen
- EntsagungKarl Streckfuß · 128 Zeilen
- Die Schöpfung des Bodensee’sGustav Schwab · 129 Zeilen
- Die BlindeRainer Maria Rilke · 135 Zeilen
- Loke der LästererRichard Dehmel · 137 Zeilen
- Ein Ball in ParisTheodor Fontane · 142 Zeilen
- Ein Ball in ParisTheodor Fontane · 143 Zeilen
- Zu GottRichard Dehmel · 151 Zeilen
- Junge LeidenRudolf Lavant · 152 Zeilen
- Prinzessin SabbathHeinrich Heine · 152 Zeilen
- WaldeinsamkeitHeinrich Heine · 156 Zeilen
- Das OpferGustav Schwab · 160 Zeilen
- Der Dichter FirdusiHeinrich Heine · 163 Zeilen
- Ich kam von meiner Herrin HausHeinrich Heine · 165 Zeilen
- Der weiße ElephantHeinrich Heine · 176 Zeilen
- Chevy-Chase oder die Jagd im Chevy-ForstTheodor Fontane · 179 Zeilen
- Die Glocke vom WunnensteinGustav Schwab · 184 Zeilen
- Aus dem dreißigjährigen KriegeRainer Maria Rilke · 185 Zeilen
- Nikodemus Frischlin’s VaterGustav Schwab · 186 Zeilen
- Die Böhmenkönigin in SchwabenGustav Schwab · 188 Zeilen
- IdylleHugo von Hofmannsthal · 188 Zeilen
- IlmenauJohann Wolfgang von Goethe · 193 Zeilen
- Chevy-ChaseTheodor Fontane · 195 Zeilen
- RequiemRainer Maria Rilke · 198 Zeilen
- BlutracheGustav Schwab · 200 Zeilen
- Der SpaziergangFriedrich Schiller · 200 Zeilen
- BergidylleHeinrich Heine · 204 Zeilen
- Des Jahres erste HälfteLouise Otto-Peters · 210 Zeilen
- Drei RingeRichard Dehmel · 212 Zeilen
- Die ZarenRainer Maria Rilke · 214 Zeilen
- Hans HemmlingGustav Schwab · 219 Zeilen
- LiebenRainer Maria Rilke · 247 Zeilen
- WeihnachtsepistelOtto Ernst · 248 Zeilen
- WartburgLouise Otto-Peters · 259 Zeilen
- Ode an ZeesenAlfred Henschke · 279 Zeilen
- Der Aufstand in NorthumberlandTheodor Fontane · 288 Zeilen
- TräumenRainer Maria Rilke · 316 Zeilen
- Von der schönen RosamundeTheodor Fontane · 687 Zeilen
- RuthKarl Streckfuß · 806 Zeilen
Was in diesem Bestand steht und wie man daraus wählt
Die Zuordnung zum Thema stammt nicht aus den Druckausgaben, sondern entsteht aus den Wörtern der Gedichte selbst. Sie ist die Ordnung dieser Sammlung und keine Angabe der Quelle. Das heißt auch: Manches Stück steht hier, weil ein Wald, ein Berg oder ein Sommer darin vorkommt, während es im Kern von etwas ganz anderem handelt. Lesen Sie deshalb den vollständigen Text, bevor Sie ein Gedicht auf eine Karte schreiben oder in eine Rede nehmen. Bei 439 Titeln lohnt sich das Durchsehen noch, und niemand sollte hier von einem unerschöpflichen Vorrat sprechen.
Hinter den 439 Gedichten stehen 51 Verfasserinnen und Verfasser. Heinrich Heine führt mit 59 Gedichten, danach folgen Gustav Schwab mit 33, Rudolf Lavant mit 32, Rainer Maria Rilke mit 30, Theodor Fontane mit 27, Louise Otto-Peters mit 23, Heinrich Kämpchen mit 20 und Otto Ernst mit 17. Karl Streckfuß steuert 14 bei, Richard Dehmel und Conrad Ferdinand Meyer je 12, Alfred Henschke und Johann Wolfgang von Goethe je 11, Paul Haller und Wilhelm Busch je 10. Allein die acht erstgenannten Namen decken 241 der 439 Titel ab; elf Verfasser sind mit genau einem Gedicht vertreten. Über den Verfassernamen findet man oft schneller als über das Thema.
Die Längen gehen weit auseinander: von zwei Zeilen bis 806, mit einem Median von 35. Drei Gedichte haben höchstens vier Zeilen, 21 fünf bis acht, 35 neun bis zwölf – zusammen die 59 kurzen Stücke, aus denen eine Karte, eine Widmung oder eine Tafel bedient wird. Der breite Mittelbau liegt darüber: 79 Gedichte mit 13 bis 20 Zeilen, 109 mit 21 bis 40, 101 mit 41 bis 80. Und 91 Gedichte, also gut jedes fünfte, haben mehr als 80 Zeilen. Wer wenig Platz hat, filtert zuerst nach der Zeilenzahl und liest erst danach.
Am oberen Ende stehen Texte, die vorgelesen und nicht abgeschrieben werden. „Ruth“ von Karl Streckfuß führt mit 806 Zeilen, Ausgabe von 1834, und beginnt „Schwer auf Israel lag Jehova’s zürnende Rechte,“. Theodor Fontanes „Von der schönen Rosamunde“ zählt 687 Zeilen, Rilkes „Träumen“ 316, Fontanes „Der Aufstand in Northumberland“ 288, Rilkes „Lieben“ 247. Friedrich Schillers „Der Spaziergang“ kommt auf 200 Zeilen und setzt mit „Sey mir gegrüßt mein Berg mit dem röthlich strahlenden Gipfel,“ ein. Für eine Feier taugt so etwas nur als Ausschnitt – und dann mit dem Hinweis, dass es einer ist.
Unter den 70 hier aufgeführten Titeln stammen zehn von Gustav Schwab, alle aus einer Ausgabe von 1828, zwischen 34 und 200 Zeilen lang: „Einzug“ mit 34, „Der Mönch und die Nonne“ mit 68, „Die Wurmlinger Kapelle“ mit 72, „Eberhard der Gütige“ mit 73, „St. Fridolin und der Todte“ mit 104, „Die Schöpfung des Bodensee’s“ mit 129, „Das Opfer“ mit 160, „Die Glocke vom Wunnenstein“ mit 184, „Nikodemus Frischlin’s Vater“ mit 186 und „Blutrache“ mit 200. Über die übrigen der 33 Schwab-Gedichte in diesem Bestand sagt diese Auswahl nichts; wer kürzere sucht, geht die vollständige Liste durch.
Bei den kurzen Stücken lohnt ein Blick darauf, wo der Text tatsächlich anfängt. Zu Heinrich Heines „Ich wandle unter Blumen“ – sieben Zeilen, Ausgabe von 1844 – ist als erste Zeile „Und blühe selber mit;“ verzeichnet, der Titel ist hier also selbst schon Vers. Ähnlich liegt es bei „Morgens send’ ich dir die Veilchen“ mit sieben Zeilen und bei „Spätherbstnebel, kalte Träume“ mit elf. Andere Anfänge sind gar keine Verse: bei Fontanes Zyklus steht „(Romanzen-Cyklus.)“, bei Hugo von Hofmannsthals „Idylle“ die Vorbemerkung „NACH EINEM ANTIKEN VASENBILD:“, bei Rilkes „Lieben“ nur die Ziffer „I“.
Die Druckjahre reichen von 1658 bis 1981; bei zwei Gedichten fehlt die Jahresangabe. Der Schwerpunkt liegt klar um 1900: 90 Titel tragen ein Jahr aus diesem Jahrzehnt, 62 aus den 1820er Jahren, 60 aus den 1890ern, je 35 aus den 1910er und den 1920er Jahren, 30 aus den 1840ern. Die späten Jahre nennen nicht die Entstehung, sondern die Ausgabe, aus der die Fassung übernommen ist – bei Joseph von Eichendorffs „Der verliebte Reisende“ steht 1970, bei Wilhelm Buschs „Immer wieder“ 1960. Für eine Quellenangabe ist genau dieses Jahr das brauchbare, weil es zur abgedruckten Fassung gehört.
Als grobe Rechnung für die Auswahl: Vier bis zwölf Zeilen passen auf eine Karte, ohne dass die Schrift schrumpfen muss. Zwanzig bis vierzig Zeilen tragen eine Ansprache, wenn man langsam liest und den Text an den Anfang oder an den Schluss stellt; Otto Ernsts „Einem Sommer“ liegt mit 44 Zeilen an dieser Grenze. Alles über hundert Zeilen ist ein Vorleseabend, kein Zitat – Louise Otto-Peters’ „Jung-Elschen“ von 1893 hat genau 100 und fängt mit „Der Abendwind streicht durch den Wald“ an. Wer kürzt, kürzt an einer Strophengrenze und schreibt „Strophe aus …“ dazu.
Alle Verfasser dieser Sammlung sind seit mindestens siebzig vollen Kalenderjahren tot; ihr Urheberrecht ist nach § 64 in Verbindung mit § 69 UrhG erloschen. Die Texte dürfen also abgeschrieben, gedruckt, vertont und verkauft werden, ohne zu fragen. Nicht frei sind Übersetzungen und neuere Bearbeitungen: Sie sind eigene Werke mit eigener Frist (§ 3 UrhG). Eine Quellenangabe ist keine Pflicht mehr, beantwortet aber Rückfragen im Voraus; Verfasser, Titel, Druckjahr und Ausgabe genügen. Und die alten Schreibungen sind keine Tippfehler: „Todte“ mit dt, „Jehova’s“ mit Apostroph, „Ueberfloren“ mit Ue – so stand es im Druck, und so bleibt es hier stehen.