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Versbuch

Gekommen ist der Maye

Heinrich Heine · 17971856

11 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1844

Die Blumen und Bäume blühn,Und durch die HimmelsbläueDie rosigen Wolken ziehn.

Die Nachtigallen singenHerab aus der laubigen Höh’,Die weißen Lämmer springenIm weichen grünen Klee.

Ich kann nicht singen und springen,Ich liege krank im Gras;Ich höre fernes Klingen,Mir träumt, ich weiß nicht was.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Neue Gedichte. Seite 10, 1. Auflage, Hoffmann und Campe, 1844
Digitalisat
de.wikisource.org — „Gekommen ist der Maye“, Fassung 999.733 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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