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Versbuch

Verdroß’nen Sinn im kalten Herzen hegend

Heinrich Heine · 17971856

7 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1844

Reis’ ich verdrießlich durch die kalte Welt,Zu Ende geht der Herbst, ein Nebel hältFeuchteingehüllt die abgestorbne Gegend.

Die Winde pfeifen, hin und her bewegendDas rothe Laub, das von den Bäumen fällt,Es seufzt der Wald, es dampft das kahle Feld,Nun kommt das Schlimmste noch, es regen’t.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Neue Gedichte. Seite 53, 1. Auflage, Hoffmann und Campe, 1844
Digitalisat
de.wikisource.org — „Verdroß’nen Sinn im kalten Herzen hegend“, Fassung 3.579.149 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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