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Versbuch

Gartenbäume und Wegblumen

Joachim Ringelnatz · 18831934

12 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1910

Quäle dich nicht, wer ich bin,Denn du siehst mich nimmer wieder,Frage nicht woher? Wohin?Sing mir eines deiner Lieder.

Glaube, daß ich gerne bliebe,Wie es stumm dein Auge spricht.Nimm mein Gold für Deine Liebe,Nur von morgen sprich mir nicht.

Laß uns Wang an Wange glühenUnd dann auseinandergehn,Bäume, die im Garten blühen,Blumen, die am Wege stehn.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, S. 33, 1. Auflage, Hans Sachs-Verlag Schmidt-Bertsch & Haist, München, Leipzig, 1910
Digitalisat
de.wikisource.org — „Gartenbäume und Wegblumen“, Fassung 2.543.322 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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