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Versbuch

Berge, Meer und Ebene

Joachim Ringelnatz · 18831934

14 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1934

Die zwischen Bergen hausen:Sie sehnen sich, wenn sie draußenSind, nach dem engen GlückIhrer Berge Schoß wehen Herzens zurück.

Es stehen im steten VerkehrMit der Welt die Leute, die am MeerLeben; ihre Sehnsucht ist Reise,Die zurückführt in weitem Kreise.

Die Menschen der Ebene lassen den BlickNach allen Richtungen weiden.Sie untersuchen das WeltgeschickZentral bescheiden.

Aus Bergen, Flüssen und flachem LandMacht gleiche Sprache ein Vaterland.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, Gedichte von Einstmals und Heute S. 36, Ernst Rowohlt, Berlin, 1934
Digitalisat
de.wikisource.org — „Berge, Meer und Ebene“, Fassung 3.779.385 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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