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Versbuch

Da droben auf jenem Berge

Heinrich Heine · 17971856

15 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1827

Da steht ein feines Schloß,Da wohnen drei schöne Fräulein,Von denen ich Liebe genoß.

Sonnabend küßte mich Jette,Und Sonntag die Julia,Und Montag die Kunigunde,Die hat mich erdrückt beinah.

Doch Dienstag war eine FeteBei meinen drei Fräulein im Schloß;Die Nachbarschafts-Herren und Damen,Die kamen zu Wagen und Roß.

Ich aber war nicht geladen,Und das habt ihr dumm gemacht!Die zischelnden Muhmen und Basen,Die merkten’s und haben gelacht.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Buch der Lieder, Die Heimkehr, S. 194, 1, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827
Digitalisat
de.wikisource.org — „Da droben auf jenem Berge“, Fassung 3.846.434 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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