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Versbuch

Ewige Ostern

Alfred Henschke · 18901928

16 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1927

Als sie warfen Gott in Banden,als sie ihn ans Kreuz geschlagen,ist der Herr nach dreien Tagenauferstanden.

Felder dorren. Nebel feuchten.Wie auch hart der Winter wüte:Einst wird wieder Blüt’ bei Blüteleuchten.

Ganz Europa brach in Trümmer,und an Deutschland frißt der Geier, –doch der Frigga heiliger Schleierweht noch immer.

Leben, Liebe, Lenz und Lieder:Mit der Erde mag’s vergehen.Auf dem nächsten Sterne sehenwir uns wieder.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Die Harfenjule S. 48, 1. Auflage, Die Schmiede, Berlin, 1927
Digitalisat
de.wikisource.org — „Ewige Ostern“, Fassung 3.779.250 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Alfred Henschke starb 1928; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1998 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 1182379923 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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