Anlass
Gedichte für Trauer und Abschied
In dieser Gruppe stehen 208 Gedichte von 40 Verfasserinnen und Verfassern, deren Urheberrecht erloschen ist. Bei jedem Text ist die Zeilenzahl angegeben, bei jedem die Ausgabe, aus der er stammt. Wer eine Karte, eine Anzeige oder eine Ansprache vor sich hat, sieht damit vorab, was hineinpasst und was nicht.
208 Gedichte von 40 Verfasserinnen und Verfassern · davon 17 mit höchstens 12 Zeilen
Alle Gedichte: Trauer und Abschied
Zuerst die Gedichte, die das Stichwort schon im Titel tragen, danach die kürzeren vor den längeren. Jede Zeilenzahl ist gezählt.
- GrabschriftKarl Streckfuß · 2 Zeilen
- Auf den Tod eines AffenGotthold Ephraim Lessing · 4 Zeilen
- GrabschriftHeinrich Kämpchen · 4 Zeilen
- Münters Hinterlassene, an seinem GrabeFriederike Brun · 6 Zeilen
- Der Tod das ist die kühle NachtHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Grabschrift auf einen ertrunkenen JünglingFriederike Brun · 7 Zeilen
- Auf dem KirchhofJoachim Ringelnatz · 8 Zeilen
- Grabschrift auf Georg ForsterFriederike Brun · 8 Zeilen
- Grabschrift auf Voltairen 1779Gotthold Ephraim Lessing · 8 Zeilen
- GrabschriftTheodor Fontane · 9 Zeilen
- Der Ritt in den TodConrad Ferdinand Meyer · 12 Zeilen
- Friedhof im TaunusHeinrich Kämpchen · 12 Zeilen
- GrabschriftKarl Kraus · 12 Zeilen
- Am Kirchhof zu KönigsaalRainer Maria Rilke · 14 Zeilen
- Der FriedhofAlfred Henschke · 14 Zeilen
- Der TodAndreas Gryphius · 14 Zeilen
- Der Tod der GeliebtenRainer Maria Rilke · 14 Zeilen
- Der Tod des DichtersRainer Maria Rilke · 14 Zeilen
- Grabschrift für ein HündchenKarl Kraus · 15 Zeilen
- Mein süßes Lieb, wenn du im GrabHeinrich Heine · 15 Zeilen
- Sonette des Spielers: Der Tod im BridgeAlfred Henschke · 15 Zeilen
- Auf dem FriedhofHeinrich Kämpchen · 20 Zeilen
- Das Grab des HundsChristian Morgenstern · 20 Zeilen
- Der Friedhof von St. GoarHeinrich Kämpchen · 20 Zeilen
- NachrufGustav Schwab · 20 Zeilen
- Todes-ErfahrungRainer Maria Rilke · 20 Zeilen
- TotenklageLouise Otto-Peters · 20 Zeilen
- Auf dem Friedhof von ZeesenAlfred Henschke · 23 Zeilen
- Baldurs TodHeinrich Kämpchen · 24 Zeilen
- Bey Münters GrabeFriederike Brun · 24 Zeilen
- Treuer TodTheodor Körner · 24 Zeilen
- Bey Henriettens GrabeFriederike Brun · 25 Zeilen
- Am Grabe der MutterHeinrich Kämpchen · 28 Zeilen
- Der Tod des letzten Grafen von RuppinTheodor Fontane · 29 Zeilen
- Nachruf an Wilhelm HauffGustav Schwab · 33 Zeilen
- Über einem GrabeConrad Ferdinand Meyer · 34 Zeilen
- Der Tod der LiebendenGeorg Heym · 36 Zeilen
- Nachruf an CunoAlfred Henschke · 36 Zeilen
- Nachruf an Wilhelm MüllerGustav Schwab · 40 Zeilen
- Wär’ ich gestorben!Louise Otto-Peters · 56 Zeilen
- Elegie auf den Tod des Bruders meines FreundesJohann Wolfgang von Goethe · 57 Zeilen
- Auf den Tod des Schauspielers Hermann MüllerHugo von Hofmannsthal · 59 Zeilen
- Nach dem Tode meines geliebten BrudersFriederike Brun · 59 Zeilen
- Am Grabe Ferdinand Lassalle’s.Georg Herwegh · 64 Zeilen
- Des Feindes TodGustav Schwab · 76 Zeilen
- Charles Bawdin’s Tod und BegräbnißTheodor Fontane · 126 Zeilen
- ErnüchterungOtfried Krzyzanowski · 8 Zeilen
- SchwertspruchTheodor Fontane · 9 Zeilen
- Die alte UhrRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- Es kommt zu spät, was du mir lächelstHeinrich Heine · 12 Zeilen
- Am Schluß des Jahres 1849Louise Otto-Peters · 14 Zeilen
- Das Letzte GerichteAndreas Gryphius · 14 Zeilen
- Threnen in schwerer KranckheitAndreas Gryphius · 14 Zeilen
- Vberschrifft an dem Tempel der SterbligkeitAndreas Gryphius · 14 Zeilen
- Auferstehung (Rilke)Rainer Maria Rilke · 16 Zeilen
- Der MarmorknabeConrad Ferdinand Meyer · 16 Zeilen
- Dichter und erster AnhörerJoachim Ringelnatz · 16 Zeilen
- Herüber zog eine schwarze NachtGeorg Weerth · 17 Zeilen
- PragAda Christen · 17 Zeilen
- Sta. Cecilia in TrastevereMarie Eugenie Delle Grazie · 17 Zeilen
- TalismannLouise Otto-Peters · 17 Zeilen
- Winkel am WaldGeorg Trakl · 17 Zeilen
- Der AuferstandeneRainer Maria Rilke · 18 Zeilen
- Die BergstimmeHeinrich Heine · 18 Zeilen
- Die liebe FarbeWilhelm Müller · 18 Zeilen
- Goodwin SandTheodor Fontane · 18 Zeilen
- LandschaftKarl Kraus · 18 Zeilen
- Altes LiedHeinrich Heine · 20 Zeilen
- An das LebenFrank Wedekind · 20 Zeilen
- Den deutschen FrauenLouise Otto-Peters · 20 Zeilen
- Die tiefe RichtungFrank Wedekind · 20 Zeilen
- FirnelichtConrad Ferdinand Meyer · 20 Zeilen
- Mit Myrthen und Rosen, lieblich und holdHeinrich Heine · 23 Zeilen
- Adie WältPaul Haller · 24 Zeilen
- Die blauen FüßePaul Haller · 24 Zeilen
- Einsamer SpazierflugJoachim Ringelnatz · 24 Zeilen
- PrologMarie Eugenie Delle Grazie · 24 Zeilen
- In Lichterfelde OstAlfred Henschke · 25 Zeilen
- BannockburnTheodor Fontane · 26 Zeilen
- Fahrt ins FextalKarl Kraus · 26 Zeilen
- Von steinerner TerrasseMarie Eugenie Delle Grazie · 26 Zeilen
- Der GeistWilhelm Busch · 28 Zeilen
- Die schlafenden TageOtto Ernst · 28 Zeilen
- TragödieHeinrich Heine · 28 Zeilen
- UnsterblichOtto Ernst · 28 Zeilen
- Der unsterbliche AutorChristian Fürchtegott Gellert · 29 Zeilen
- Der KameradConrad Ferdinand Meyer · 31 Zeilen
- Sonette an G.Gustav Schwab · 31 Zeilen
- Wenn eena dot isKurt Tucholsky · 31 Zeilen
- Meine GräberTheodor Fontane · 32 Zeilen
- Am Jahrestag von DüppelTheodor Fontane · 33 Zeilen
- MartiniqueRudolf Lavant · 33 Zeilen
- Die GrenadiereHeinrich Heine · 36 Zeilen
- Heloise an AbelardGustav Schwab · 37 Zeilen
- Die TannePaul Haller · 38 Zeilen
- PsalmGeorg Trakl · 38 Zeilen
- Schmerzhafte MutterPaul Haller · 39 Zeilen
- An Ludwig BörneLouise Otto-Peters · 40 Zeilen
- An meinen BrunFriederike Brun · 40 Zeilen
- Engel-EheTheodor Storm · 40 Zeilen
- Meine LiederLouise Otto-Peters · 40 Zeilen
- WolkenGeorg Heym · 40 Zeilen
- An einen HagestolzenJohann Baptist von Alxinger · 42 Zeilen
- Fire, but don’t hurt the flag!Theodor Fontane · 42 Zeilen
- Herr von Ribbeck auf Ribbeck im HavellandTheodor Fontane · 42 Zeilen
- Der reiche GeizhalsChristian Fürchtegott Gellert · 44 Zeilen
- FragmentPaul Haller · 45 Zeilen
- Grablied auf einen in der Schlacht gebliebenen jungen HeldenChristian Felix Weiße · 45 Zeilen
- An Wilhelm KrauseTheodor Fontane · 46 Zeilen
- Dem toten GattenLouise Otto-Peters · 46 Zeilen
- Die GauklerConrad Ferdinand Meyer · 48 Zeilen
- Köhlerknab’Heinrich Kämpchen · 48 Zeilen
- Nach einem JahreRudolf Lavant · 48 Zeilen
- Vor uns her trottet der FührerMarie Eugenie Delle Grazie · 48 Zeilen
- Der todte AchillConrad Ferdinand Meyer · 49 Zeilen
- Finis TransvaaliaeRudolf Lavant · 49 Zeilen
- Heilige GräberRudolf Lavant · 49 Zeilen
- Im Kreislauf des Jahres.Rudolf Lavant · 49 Zeilen
- JaurèsRudolf Lavant · 49 Zeilen
- Unser tägliches BrotRudolf Lavant · 49 Zeilen
- In memoriamRudolf Lavant · 50 Zeilen
- OstermorgenRudolf Lavant · 50 Zeilen
- WeihgeschenkConrad Ferdinand Meyer · 51 Zeilen
- GebetKarl Kraus · 52 Zeilen
- Der KrankeChristian Fürchtegott Gellert · 53 Zeilen
- Einem TodtenTheodor Fontane · 54 Zeilen
- Heinrich von MeißenLouise Otto-Peters · 55 Zeilen
- Im Oktober 1849Heinrich Heine · 56 Zeilen
- Klagelied eines unglücklichen WeibesJohann Baptist von Alxinger · 56 Zeilen
- Zum TrostRudolf Lavant · 56 Zeilen
- Abschied und WiederkehrKarl Kraus · 60 Zeilen
- Meine Prüfung, an HaschkaJohann Baptist von Alxinger · 60 Zeilen
- Die FabrikRudolf Lavant · 62 Zeilen
- Im Oktober 1849Heinrich Heine · 62 Zeilen
- Auf dem KynastLouise Otto-Peters · 64 Zeilen
- Johanna GrayTheodor Fontane · 64 Zeilen
- KeithTheodor Fontane · 64 Zeilen
- Der arme GreisChristian Fürchtegott Gellert · 65 Zeilen
- Der neue KursRudolf Lavant · 65 Zeilen
- Rizzio’s ErmordungTheodor Fontane · 66 Zeilen
- Geoffroy Rudèl und Melisande von TripoliHeinrich Heine · 68 Zeilen
- Zum Gedächtnis des Schauspielers MitterwurzerHugo von Hofmannsthal · 69 Zeilen
- ChlorisChristian Fürchtegott Gellert · 72 Zeilen
- Der HundChristian Fürchtegott Gellert · 72 Zeilen
- Die Wurmlinger KapelleGustav Schwab · 72 Zeilen
- Vor dem ZuchthauseOtto Ernst · 72 Zeilen
- Am StrandeRudolf Lavant · 73 Zeilen
- Der Fliegende HolländerGeorg Heym · 73 Zeilen
- Die Hamilton’sTheodor Fontane · 74 Zeilen
- Die Heimat der TotenGeorg Heym · 74 Zeilen
- Verse zum Gedächtnis des Schauspielers Josef KainzHugo von Hofmannsthal · 74 Zeilen
- Es prangt die Welt im reichsten MaienschmuckRudolf Lavant · 75 Zeilen
- SonetteTheodor Fontane · 75 Zeilen
- Eine KaiserinLouise Otto-Peters · 76 Zeilen
- Stimme in der WüsteKarl Streckfuß · 76 Zeilen
- Das FieberspitalGeorg Heym · 77 Zeilen
- Eine OstererinnerungLouise Otto-Peters · 80 Zeilen
- Das Douglas-TrauerspielTheodor Fontane · 84 Zeilen
- Schön-Margret und Lord WilliamTheodor Fontane · 84 Zeilen
- Ein öd’ GefildMarie Eugenie Delle Grazie · 85 Zeilen
- Der arme Jakob und die kranke Lise.Georg Herwegh · 86 Zeilen
- Schön-AnneTheodor Fontane · 86 Zeilen
- Eines Vaters WehklageTheodor Fontane · 87 Zeilen
- HelianGeorg Trakl · 93 Zeilen
- Ruf aus der NotErich Mühsam · 94 Zeilen
- PomareHeinrich Heine · 96 Zeilen
- Gespenster des PalatinMarie Eugenie Delle Grazie · 97 Zeilen
- Karl der Zwölfte von Schweden reitet in der UkraineRainer Maria Rilke · 98 Zeilen
- Inkle und YarikoChristian Fürchtegott Gellert · 100 Zeilen
- Hypochonders MondliedNikolaus Lenau · 101 Zeilen
- Crispin und CrispineChristian Fürchtegott Gellert · 103 Zeilen
- Hypochonders MondliedNikolaus Lenau · 104 Zeilen
- Keno HässelaerLouise Otto-Peters · 104 Zeilen
- PhantasieengemäldeKarl Streckfuß · 104 Zeilen
- St. Fridolin und der TodteGustav Schwab · 104 Zeilen
- ChidhrOtto Ernst · 105 Zeilen
- Die WittweChristian Fürchtegott Gellert · 105 Zeilen
- Die fünfte ElegieRainer Maria Rilke · 110 Zeilen
- Die Ballade des VergessensAlfred Henschke · 112 Zeilen
- Getäuschte LiebeKarl Streckfuß · 112 Zeilen
- Die zehnte ElegieRainer Maria Rilke · 114 Zeilen
- BeethovenFranz Grillparzer · 128 Zeilen
- Des Fremden KönigreichGustav Schwab · 132 Zeilen
- Der Pilger und die SarazeninConrad Ferdinand Meyer · 134 Zeilen
- Die BlindeRainer Maria Rilke · 135 Zeilen
- SeydlitzTheodor Fontane · 138 Zeilen
- NachtbildAda Christen · 142 Zeilen
- Das Gastmahl des TheoderichKarl Streckfuß · 144 Zeilen
- In Flammen steh’n die Zinnen Rom’sMarie Eugenie Delle Grazie · 151 Zeilen
- Zu GottRichard Dehmel · 151 Zeilen
- PreussenKarl Streckfuß · 154 Zeilen
- Das OpferGustav Schwab · 160 Zeilen
- Don RamiroHeinrich Heine · 160 Zeilen
- Gebet an die Sonne von GibeonKarl Kraus · 160 Zeilen
- Aus der GesellschaftTheodor Fontane · 163 Zeilen
- Ich kam von meiner Herrin HausHeinrich Heine · 165 Zeilen
- Die Maid von BodmannGustav Schwab · 175 Zeilen
- Des Heilands VerklärungKarl Streckfuß · 176 Zeilen
- RequiemRainer Maria Rilke · 198 Zeilen
- Maria StuartTheodor Fontane · 216 Zeilen
- Hans HemmlingGustav Schwab · 219 Zeilen
- Das Bristol-TrauerspielTheodor Fontane · 283 Zeilen
- Der Aufstand in NorthumberlandTheodor Fontane · 288 Zeilen
- HardensteinHeinrich Kämpchen · 433 Zeilen
- DisputationHeinrich Heine · 440 Zeilen
- Von der schönen RosamundeTheodor Fontane · 687 Zeilen
- RuthKarl Streckfuß · 806 Zeilen
- Jehuda ben HalevyHeinrich Heine · 901 Zeilen
Dieselben Gedichte, anders sortiert
Die häufigste Frage vor der Auswahl ist die Länge. Jede Untergruppe nennt die Regel, nach der sie gebildet ist — gezählt, belegt oder aus unserer eigenen Ordnung.
Kurz genug für eine Karte (17)
Höchstens zwölf Zeilen. Gezählt, nicht geschätzt.
- GrabschriftKarl Streckfuß · 2 Zeilen
- Auf den Tod eines AffenGotthold Ephraim Lessing · 4 Zeilen
- GrabschriftHeinrich Kämpchen · 4 Zeilen
- Münters Hinterlassene, an seinem GrabeFriederike Brun · 6 Zeilen
- Der Tod das ist die kühle NachtHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Grabschrift auf einen ertrunkenen JünglingFriederike Brun · 7 Zeilen
- Auf dem KirchhofJoachim Ringelnatz · 8 Zeilen
- Grabschrift auf Georg ForsterFriederike Brun · 8 Zeilen
- Grabschrift auf Voltairen 1779Gotthold Ephraim Lessing · 8 Zeilen
- GrabschriftTheodor Fontane · 9 Zeilen
- Der Ritt in den TodConrad Ferdinand Meyer · 12 Zeilen
- Friedhof im TaunusHeinrich Kämpchen · 12 Zeilen
- GrabschriftKarl Kraus · 12 Zeilen
- ErnüchterungOtfried Krzyzanowski · 8 Zeilen
- SchwertspruchTheodor Fontane · 9 Zeilen
- Die alte UhrRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- Es kommt zu spät, was du mir lächelstHeinrich Heine · 12 Zeilen
Lang genug zum Vorlesen (78)
Dreizehn bis vierzig Zeilen — etwa ein bis drei Minuten laut gelesen. Gezählt.
- Am Kirchhof zu KönigsaalRainer Maria Rilke · 14 Zeilen
- Der FriedhofAlfred Henschke · 14 Zeilen
- Der TodAndreas Gryphius · 14 Zeilen
- Der Tod der GeliebtenRainer Maria Rilke · 14 Zeilen
- Der Tod des DichtersRainer Maria Rilke · 14 Zeilen
- Grabschrift für ein HündchenKarl Kraus · 15 Zeilen
- Mein süßes Lieb, wenn du im GrabHeinrich Heine · 15 Zeilen
- Sonette des Spielers: Der Tod im BridgeAlfred Henschke · 15 Zeilen
- Auf dem FriedhofHeinrich Kämpchen · 20 Zeilen
- Das Grab des HundsChristian Morgenstern · 20 Zeilen
- Der Friedhof von St. GoarHeinrich Kämpchen · 20 Zeilen
- NachrufGustav Schwab · 20 Zeilen
- Todes-ErfahrungRainer Maria Rilke · 20 Zeilen
- TotenklageLouise Otto-Peters · 20 Zeilen
- Auf dem Friedhof von ZeesenAlfred Henschke · 23 Zeilen
- Baldurs TodHeinrich Kämpchen · 24 Zeilen
- Bey Münters GrabeFriederike Brun · 24 Zeilen
- Treuer TodTheodor Körner · 24 Zeilen
- Bey Henriettens GrabeFriederike Brun · 25 Zeilen
- Am Grabe der MutterHeinrich Kämpchen · 28 Zeilen
- Der Tod des letzten Grafen von RuppinTheodor Fontane · 29 Zeilen
- Nachruf an Wilhelm HauffGustav Schwab · 33 Zeilen
- Über einem GrabeConrad Ferdinand Meyer · 34 Zeilen
- Der Tod der LiebendenGeorg Heym · 36 Zeilen
- Nachruf an CunoAlfred Henschke · 36 Zeilen
- Nachruf an Wilhelm MüllerGustav Schwab · 40 Zeilen
- Am Schluß des Jahres 1849Louise Otto-Peters · 14 Zeilen
- Das Letzte GerichteAndreas Gryphius · 14 Zeilen
- Threnen in schwerer KranckheitAndreas Gryphius · 14 Zeilen
- Vberschrifft an dem Tempel der SterbligkeitAndreas Gryphius · 14 Zeilen
Die dreißig kürzesten von 78; die vollständige Liste steht oben.
Aus dem 19. Jahrhundert und davor (121)
Der Verfasser starb vor 1900. Das Sterbejahr ist aus dem GND-Datensatz der Deutschen Nationalbibliothek belegt.
- GrabschriftKarl Streckfuß · 2 Zeilen
- Auf den Tod eines AffenGotthold Ephraim Lessing · 4 Zeilen
- Münters Hinterlassene, an seinem GrabeFriederike Brun · 6 Zeilen
- Der Tod das ist die kühle NachtHeinrich Heine · 7 Zeilen
- Grabschrift auf einen ertrunkenen JünglingFriederike Brun · 7 Zeilen
- Grabschrift auf Georg ForsterFriederike Brun · 8 Zeilen
- Grabschrift auf Voltairen 1779Gotthold Ephraim Lessing · 8 Zeilen
- GrabschriftTheodor Fontane · 9 Zeilen
- Der Ritt in den TodConrad Ferdinand Meyer · 12 Zeilen
- Der TodAndreas Gryphius · 14 Zeilen
- Mein süßes Lieb, wenn du im GrabHeinrich Heine · 15 Zeilen
- NachrufGustav Schwab · 20 Zeilen
- TotenklageLouise Otto-Peters · 20 Zeilen
- Bey Münters GrabeFriederike Brun · 24 Zeilen
- Treuer TodTheodor Körner · 24 Zeilen
- Bey Henriettens GrabeFriederike Brun · 25 Zeilen
- Der Tod des letzten Grafen von RuppinTheodor Fontane · 29 Zeilen
- Nachruf an Wilhelm HauffGustav Schwab · 33 Zeilen
- Über einem GrabeConrad Ferdinand Meyer · 34 Zeilen
- Nachruf an Wilhelm MüllerGustav Schwab · 40 Zeilen
- Wär’ ich gestorben!Louise Otto-Peters · 56 Zeilen
- Elegie auf den Tod des Bruders meines FreundesJohann Wolfgang von Goethe · 57 Zeilen
- Nach dem Tode meines geliebten BrudersFriederike Brun · 59 Zeilen
- Am Grabe Ferdinand Lassalle’s.Georg Herwegh · 64 Zeilen
- Des Feindes TodGustav Schwab · 76 Zeilen
- Charles Bawdin’s Tod und BegräbnißTheodor Fontane · 126 Zeilen
- SchwertspruchTheodor Fontane · 9 Zeilen
- Es kommt zu spät, was du mir lächelstHeinrich Heine · 12 Zeilen
- Am Schluß des Jahres 1849Louise Otto-Peters · 14 Zeilen
- Das Letzte GerichteAndreas Gryphius · 14 Zeilen
Die dreißig kürzesten von 121; die vollständige Liste steht oben.
Aus dem 20. Jahrhundert (87)
Der Verfasser starb 1900 oder später. Ebenfalls aus dem GND-Datensatz belegt.
- GrabschriftHeinrich Kämpchen · 4 Zeilen
- Auf dem KirchhofJoachim Ringelnatz · 8 Zeilen
- Friedhof im TaunusHeinrich Kämpchen · 12 Zeilen
- GrabschriftKarl Kraus · 12 Zeilen
- Am Kirchhof zu KönigsaalRainer Maria Rilke · 14 Zeilen
- Der FriedhofAlfred Henschke · 14 Zeilen
- Der Tod der GeliebtenRainer Maria Rilke · 14 Zeilen
- Der Tod des DichtersRainer Maria Rilke · 14 Zeilen
- Grabschrift für ein HündchenKarl Kraus · 15 Zeilen
- Sonette des Spielers: Der Tod im BridgeAlfred Henschke · 15 Zeilen
- Auf dem FriedhofHeinrich Kämpchen · 20 Zeilen
- Das Grab des HundsChristian Morgenstern · 20 Zeilen
- Der Friedhof von St. GoarHeinrich Kämpchen · 20 Zeilen
- Todes-ErfahrungRainer Maria Rilke · 20 Zeilen
- Auf dem Friedhof von ZeesenAlfred Henschke · 23 Zeilen
- Baldurs TodHeinrich Kämpchen · 24 Zeilen
- Am Grabe der MutterHeinrich Kämpchen · 28 Zeilen
- Der Tod der LiebendenGeorg Heym · 36 Zeilen
- Nachruf an CunoAlfred Henschke · 36 Zeilen
- Auf den Tod des Schauspielers Hermann MüllerHugo von Hofmannsthal · 59 Zeilen
- ErnüchterungOtfried Krzyzanowski · 8 Zeilen
- Die alte UhrRainer Maria Rilke · 12 Zeilen
- Auferstehung (Rilke)Rainer Maria Rilke · 16 Zeilen
- Dichter und erster AnhörerJoachim Ringelnatz · 16 Zeilen
- PragAda Christen · 17 Zeilen
- Sta. Cecilia in TrastevereMarie Eugenie Delle Grazie · 17 Zeilen
- Winkel am WaldGeorg Trakl · 17 Zeilen
- Der AuferstandeneRainer Maria Rilke · 18 Zeilen
- LandschaftKarl Kraus · 18 Zeilen
- An das LebenFrank Wedekind · 20 Zeilen
Die dreißig kürzesten von 87; die vollständige Liste steht oben.
Was in dieser Gruppe steht und was davon wohin passt
Die 208 Texte verteilen sich ungleich auf 40 Verfasserinnen und Verfasser. Theodor Fontane ist mit 27 Gedichten vertreten, Heinrich Heine mit 16, Rudolf Lavant mit 14, Louise Otto-Peters mit 13. Gustav Schwab und Rainer Maria Rilke stehen mit je zwölf hier, Christian Fürchtegott Gellert und Conrad Ferdinand Meyer mit je neun, Karl Streckfuß und Heinrich Kämpchen mit je acht. Friederike Brun, Marie Eugenie Delle Grazie und Karl Kraus folgen mit je sieben. Am anderen Ende stehen dreizehn Namen mit einem einzigen Gedicht, darunter Johann Wolfgang von Goethe, Theodor Storm und Wilhelm Busch.
Praktisch entscheidet die Zeilenzahl mehr als der Titel, und sie schwankt hier stark. Das kürzeste Stück hat zwei Zeilen, das längste 901; in der Mitte liegen 48 Zeilen. Nach Längenbändern geordnet: drei Gedichte haben höchstens vier Zeilen, sieben fünf bis acht, sieben neun bis zwölf, 36 dreizehn bis zwanzig, 42 einundzwanzig bis vierzig, 61 einundvierzig bis achtzig und 52 mehr als achtzig Zeilen. Der Schwerpunkt liegt damit deutlich über allem, was auf eine Karte geht: jedes vierte Gedicht dieser Gruppe überschreitet achtzig Zeilen.
Kurz ist die Ausnahme: nur 17 der 208 Gedichte haben höchstens zwölf Zeilen, also gut acht Prozent. Unter den hier aufgeführten Titeln sind das etwa „Grabschrift“ von Karl Streckfuß aus dem Druck von 1804 mit zwei Zeilen; „Grabschrift“ von Heinrich Kämpchen, 1909, mit vier Zeilen, beginnend mit „Blickt hin zur Gruft, die ihr vorüber geht,“; und „Münters Hinterlassene, an seinem Grabe“ von Friederike Brun aus dem Jahr 1795, sechs Zeilen lang, Anfang: „Sanft und lächelnd, so wie Du gelebt, so bist Du gestorben!“. Sechs Zeilen füllen eine Karte, ohne dass der Satz eng gestellt werden muss.
Wer etwas zum Sprechen sucht, landet bei der mittleren Länge, und dort liegt auch der Median dieser Gruppe. „Nachruf an Wilhelm Hauff“ von Gustav Schwab, 1828 gedruckt, hat 33 Zeilen. „Einem Todten“ von Theodor Fontane aus dem Jahr 1851 hat 54 Zeilen und setzt mit „Zwei Jahre kaum, als heitre Träume scheuchten“ ein. Rudolf Lavants „In memoriam“, gedruckt 1901, kommt auf 50 Zeilen. Rechnet man vier bis fünf Verszeilen auf zehn Sekunden, dauert jedes davon vorgelesen gut eine bis zweieinhalb Minuten, Pausen noch nicht eingerechnet.
Die erste erfasste Zeile ist nicht immer der Gedichtanfang, sondern manchmal die oberste Zeile des Drucks. Louise Otto-Peters ist mit 13 Gedichten vertreten; die vier hier aufgeführten tragen alle das Druckjahr 1893. Über „Totenklage“ mit 20 Zeilen steht „I. Auf den Grabstein meines Bräutigams.“, über „Dem toten Gatten“ mit 46 Zeilen schlicht „1864.“, über „Heinrich von Meißen“ mit 55 Zeilen der Zusatz „genannt Frauenlob“. Bei „Wär’ ich gestorben!“ mit 56 Zeilen beginnt dagegen wirklich der Text: „Wär ich gestorben in der Kindheit Tagen“. Bei Schwabs Nachruf lautet die oberste Zeile „Im Namen der Freunde gedichtet und am Grabe gesprochen.“
Die Druckjahre reichen von 1658 bis 1982 und häufen sich um die Jahrhundertwende: 49 Gedichte stammen aus einer Ausgabe der 1900er Jahre, 26 aus den 1890ern, 25 aus den 1920ern, 19 aus den 1820ern. Das Jahr bezeichnet immer die Ausgabe, aus der der Text übernommen wurde, nicht die Niederschrift. Deshalb steht bei Gotthold Ephraim Lessings „Auf den Tod eines Affen“ das Jahr 1982 und bei Rudolf Lavants „Nach einem Jahre“ das Jahr 1965. Wer die Angabe weitergibt, sollte sie als das kennzeichnen, was sie ist: die Fundstelle.
52 Gedichte sind länger als achtzig Zeilen; solche Stücke liest man ganz oder gar nicht. „Jehuda ben Halevy“ von Heinrich Heine aus der Ausgabe von 1851 hat 901 Zeilen und trägt oben den Vermerk „(Fragment.)“. „Ruth“ von Karl Streckfuß, 1834 gedruckt, umfasst 806 Zeilen und beginnt mit „Schwer auf Israel lag Jehova’s zürnende Rechte,“. Theodor Fontanes „Von der schönen Rosamunde“ von 1905 kommt auf 687 Zeilen. Die Zuordnung folgt dabei dem Gegenstand, nicht der Verwendbarkeit: „Crispin und Crispine“ von Gellert, 1769, hat 103 Zeilen und fängt mit „Daß oft die Weiber bis ins Grab“ an.
Wer zitiert, nennt am besten Titel, Verfasser und Ausgabe, etwa: Rudolf Lavant, „Nach einem Jahre“, nach dem Druck von 1965. Pflicht ist das nicht mehr, aber es beantwortet Rückfragen im Voraus. Die Schreibungen stehen so da, wie die jeweilige Ausgabe sie setzt: Fontanes Titel „Einem Todten“ von 1851 schreibt Todten mit d und t, bei Streckfuß steht „Jehova’s“ mit Apostroph im Genitiv, bei Louise Otto-Peters „Wär’ ich“ mit ausgelassenem e. Das sind keine Druckfehler. Passt am Ende nur eine Strophe, ist auch das in Ordnung – solange darunter steht, dass es eine Strophe ist.
Alle Verfasser dieser Gruppe sind seit mindestens siebzig vollen Kalenderjahren tot; das Urheberrecht an ihren Texten ist nach § 64 in Verbindung mit § 69 UrhG erloschen. Abschreiben, drucken, in eine Anzeige setzen, vertonen, vortragen, auch verkaufen – all das braucht keine Erlaubnis und kostet nichts. Erloschen ist allerdings nur das Recht am Original. Eine Übersetzung oder eine neuere Bearbeitung ist nach § 3 UrhG ein eigenes Werk mit eigener Frist. Wer Verse aus einer modernen Anthologie übernimmt, übernimmt womöglich fremde Redaktionsarbeit mit.