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Versbuch

Verse zum Advent

Theodor Fontane · 18191898

15 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1990

Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,Aber als Knecht Ruprecht schonKommt der Winter hergeschritten,Und alsbald aus Schnee’es MittenKlingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,Bunt auf uns herniedersah,Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,Und das Jahr geht auf die Neige,Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,Heute bist du uns noch fern,Aber Tannen, Engel, FahnenLassen uns den Tag schon ahnen,Und wir sehen schon den Stern.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Sämtliche Werke. Romane, Erzählungen, Gedichte. Teil 2. ISBN 3-446-11429-7. S. 731, 3., durchges. und im Anhang erw. Auflage, Hanser, München, 1990
Digitalisat
de.wikisource.org — „Verse zum Advent (Fontane)“, Fassung 4.463.562 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Theodor Fontane starb 1898; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1968 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118534262 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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