Zum Inhalt springen
Versbuch

Abend am Strand

Joachim Ringelnatz · 18831934

5 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1910

Abendglühgold zittert auf träumender See.Eine Möwe zieht ihre einsamen Kreise.Auf dem Wasser treibend, ein Boot. Und leise, leiseBringt mir der Wind eine müde Weise. – –

Närrisches Herz, was stimmt dich so weh?

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, S. 31, 1. Auflage, Hans Sachs-Verlag Schmidt-Bertsch & Haist, München, Leipzig, 1910
Digitalisat
de.wikisource.org — „Abend am Strand“, Fassung 2.543.043 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

Mehr von Joachim Ringelnatz

Alle Gedichte von Joachim Ringelnatz ansehen

Gedichte aus dieser Epoche: Moderne und Expressionismus

Die Epoche ist die übliche literaturgeschichtliche Einordnung des AUTORS, nicht des einzelnen Gedichts. Ein spätes und ein frühes Werk desselben Verfassers stehen deshalb hier zusammen. Bei einigen Autoren ist die Einordnung geteilt; das steht dann auf der Epochenseite.