Die fromme Taub’ in meinem Herzen hie
Georg Friedrich Daumer · 1800–1875
9 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1846
CXCIII.
Die fromme Taub’ in meinem Herzen hie,Ergebung in den Willen des Geschickes,Erlegt, o meine Sonne, hast du sie,Verbrannt mit einem Blitze deines Blickes.
Und es ersteht aus ihrer Asche, sieh,Und hebt zum Hohne jedes Erdenstrickes,Sich eines Adlers göttliches GenieZu den Genüssen eines Ätherglückes.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Hafis. Eine Sammlung persischer Gedichte: nebst poetischen Zugaben aus verschiedenen Völkern und Ländern. S. 127, 1. Auflage, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1846
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Die fromme Taub’ in meinem Herzen hie“, Fassung 3.506.183 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Georg Friedrich Daumer starb 1875; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1945 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118678957 der Deutschen Nationalbibliothek.
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