An Kl. Groth.
Theodor Storm · 1817–1888
14 Zeilen · zuerst gedruckt 1872
Wenn’t Abend ward,Un still de Welt, un still dat Hart;Wenn möd up’t Knee di liggt de Hand,Un ut din Husklock an de WandDu hörst den Parpendikelslag,De nich to Woort keem över Dag;Wenn’t schummern in de Ecken liggt,Un buten all de Nachtswulk flüggt; –Wenn denn noch eenmal kiekt de SünnMit golden Schien to’t Finster ’rin,Un ehr de Slap kümmt un de Nacht,Noch eenmal Allens levt un lacht, –Dat is so wat vör’t Minschenhart,Wenn’t Abend ward.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Neue Gedichte. In: Der Salon für Literatur, Kunst und Gesellschaft, 10. Band (1872) S. 541, Verlag von A. H. Payne, Leipzig, 1872
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „An Kl. Groth“, Fassung 4.467.210 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Theodor Storm starb 1888; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1958 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118618725 der Deutschen Nationalbibliothek.
Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.