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Versbuch

Hür und Färn

Paul Haller · 18821920

18 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1922

Säit mr nächt dr Ammehans:Chum is Chrüz, i zahl dr äis!Sägi zuenem: Mira woll,Aber Schmützli git’s ekäis.Iez han i en andere gärn:Hür isch anderst weder färn.

Hütt isch schon es Johr verby,Mynen isch mr uf und drus.Schlychi z’obe tuch und müed,Trurig gäge ’s Ammes Hus.’s isch gar feister, s’schynt käin Stärn:Hür isch anderst weder färn.

Woni lang am Schöpfli stoh,Chunnt de Hans und lacht mi a:Lisi, säit er, hani gmäint,Häigisch du scho lang en Ma.Iez han i en anderi gärn:Hür isch anderst weder färn.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, S. 96, H. R. Sauerländer & Co., Aarau, 1922
Digitalisat
de.wikisource.org — „Hür und Färn“, Fassung 3.866.825 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Paul Haller starb 1920; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1990 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 119041952 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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