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Versbuch

Glück?! Wie oft rang ich nach dir die Hände

Marie Eugenie Delle Grazie · 18641931

13 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1892

4.

Glück?! Wie oft rang ich nach dir die Hände,Bebend, all’ des stolzen Leides müd,Daß ein Gott dich mir herniedersende,Eh’ dies Herz verblutet und verglüht!

Und nun stahlst du wie der West vom MeereSchwül und heimlich dich in meine Brust,Ach! und wie die Starre sich auch wehre –Hinthaut all ihr Trotz in süßer Lust!

Wirst du halten, was du mir versprochen,Tauscht’ ich Würd’ges um solch’ hohes Weh?Oder werd’ ich ärmer, qualgebrochenHeimkehr’n – ach! und elender denn je?!

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Italische Vignetten, S. 108, Breitkopf und Härtel, Leipzig, 1892
Digitalisat
de.wikisource.org — „Glück?! Wie oft rang ich nach dir die Hände“, Fassung 2.561.853 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Marie Eugenie Delle Grazie starb 1931; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2001 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118746278 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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