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Versbuch

Beherzigung

Johann Wolfgang von Goethe · 17491832

12 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1789

Ach was soll der Mensch verlangen?Ist es besser ruhig bleiben?Klammernd fest sich anzuhangen?Ist es besser sich zu treiben?Soll er sich ein Häuschen bauen?Soll er unter Zelten leben?Soll er auf die Felsen trauen?Selbst die festen Felsen beben.

Eines schickt sich nicht für alle.Sehe jeder wie er’s treibe,Sehe jeder wo er bleibe,Und wer steht, daß er nicht falle.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Johann Wolfgang von Goethe: Goethes Schriften. Achter Band, G. J. Göschen. 1789. Seite 120, G. J. Göschen, 1789
Digitalisat
de.wikisource.org — „Beherzigung“, Fassung 617.795 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Johann Wolfgang von Goethe starb 1832; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1902 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118540238 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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