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Versbuch

Das Schreyen

Johann Wolfgang von Goethe · 17491832

9 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1767

nach dem Italiänischen.

Jüngst schlich ich meinem Mädgen nach,Und ohne HindernüßUmfasst’ ich sie im Hayn; sie sprach:Lass mich, ich schrey gewiß!Da droht’ ich trozzig: Ha, ich willDen tödten, der uns stöhrt.Still, winkt sie lispelnd, Liebster still,Damit dich niemand hört.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Annette. S. 96, ohne Angabe, Leipzig, 1767
Digitalisat
de.wikisource.org — „Das Schreyen“, Fassung 2.963.574 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Johann Wolfgang von Goethe starb 1832; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1902 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118540238 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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