Herzensfrühling
Heinrich Kämpchen · 1847–1912
12 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1909
Auch das Herz hat seinen Frühling,Wo’s sich drinnen lustig reget,Wie das Kind am MutterbusenArm und Händchen froh beweget. –
Auch das Herz, das stille kalte,Fühlet oft ein süßes KlopfenUnd es dünkt ihm seltsam schaurigWie der Blum’ bei Maientropfen. –
Und es dehnt sich und es streckt sichUnd es ist ihm so beklommen –Ha, der Frühling bricht die SchollenUnd die Blüten werden kommen. –
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Was die Ruhr mir sang, S. 128, k. A., Hansmann & Co., Bochum, 1909
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Herzensfrühling (Kämpchen)“, Fassung 1.097.772 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Heinrich Kämpchen starb 1912; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1982 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 12060812X der Deutschen Nationalbibliothek.
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