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Versbuch

Ein Tatzenschlag

Heinrich Kämpchen · 18471912

20 Zeilen in 5 Strophen · zuerst gedruckt 1909

Nun hat mit wuchtigem Schlage aufs neuDer Transvaallöwe, der Burenleu,Die Feinde von sich geschüttelt,Er hat sie tüchtig gerüttelt. –

Methuen, der früher gab Fersengeld,Er ist nun gefangen, der stattliche Held,Delarey, der mutige Krieger,War wieder im Felde der Sieger.

Delarey und Dewet und Botha dabei,Sind Kämpfer und Sieger doch immer die drei,Mit ihnen wird, muß es gelingenDie Feinde darnieder zu zwingen.

Und jagt sie „Tom Atkins“ und kreist er sie ein,Der Jäger, der Kreiser, wird Wild bald selbst sein.Delarey und Dewet, sie packen den Mann,Wie sausender Sturmwind fährt Botha heran.

Vielleicht kommt auch bald nun der herrliche Tag,Wo der Leu zum letzten vernichtenden Schlag,Schon ist der Feind ja am wanken,Ausholt mit den mächtigen Pranken. –

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Was die Ruhr mir sang, S. 135, k. A., Hansmann & Co., Bochum, 1909
Digitalisat
de.wikisource.org — „Ein Tatzenschlag (Kämpchen)“, Fassung 3.704.541 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Kämpchen starb 1912; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1982 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 12060812X der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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