Wonach Hafis verlanget
Georg Friedrich Daumer · 1800–1875
9 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1846
CLXXIV.
Wonach Hafis verlangetNur er allein und Gott im Himmel weiß es;Denn ihm allein vertraut erSein schwaches Herz, sein sündiges, sein heißes.
Und nicht allein verzeihetDer Gütige, nein, schonet auch und schweiget;Nicht Menschen und nicht EngelnSagt er davon ein Wörtchen nur, ein leises.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Hafis. Eine Sammlung persischer Gedichte: nebst poetischen Zugaben aus verschiedenen Völkern und Ländern. S. 109, 1. Auflage, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1846
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Wonach Hafis verlanget“, Fassung 580.671 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Georg Friedrich Daumer starb 1875; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1945 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118678957 der Deutschen Nationalbibliothek.
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