Nach dem Sturm
Theodor Fontane · 1819–1898
8 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1851
O frage nicht warum noch itzt,Wo mir des Glückes Sonne leuchtet,Der Gram auf meiner Stirne sitzt;Und oftmals mir das Auge feuchtet.
Sahst Du das Meer? hoch thürmen dortAuch nach dem Sturm sich noch die Wogen;Die Bäume schau: sie tropfen fort,Wenn längst der Regen weggezogen.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Gedichte, S. 40, 1. Auflage, Carl Reimarus’ Verlag. W. Ernst., Berlin, 1851
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Nach dem Sturm“, Fassung 3.027.973 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Theodor Fontane starb 1898; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1968 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118534262 der Deutschen Nationalbibliothek.
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