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Versbuch

Guter Rath

Theodor Fontane · 18191898

16 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1851

An einem SommermorgenDa nimm den Wanderstab,Es fallen Deine SorgenWie Nebel von Dir ab.

Des Himmels heitere BläueLacht Dir in’s Herz hineinUnd schließt, wie Gottes Treue,Mit seinem Dach Dich ein.

Rings Blüthen nur und TriebeUnd Halme von Segen schwer,Dir ist als zöge die LiebeDes Weges nebenher.

So heimisch alles klingetAls wie im Vaterhaus,Und über die Lerchen schwingetDie Seele sich hinaus.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, S. 3–4, 1. Auflage, Carl Reimarus’ Verlag. W. Ernst., Berlin, 1851
Digitalisat
de.wikisource.org — „Guter Rath (Fontane)“, Fassung 4.824.088 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Theodor Fontane starb 1898; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1968 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118534262 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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