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Versbuch

Afrikareisender

Theodor Fontane · 18191898

12 Zeilen · zuerst gedruckt 1905

„… Meine Herren, was soll dieser ganze Zwist,Ob der Congo gesund oder ungesund ist?Ich habe drei Jahre, von Krankheit verschont,Am grünen und schwarzen Graben gewohnt,Ich habe das Prachtstück unsrer Gossen,Die Panke, dicht an der Mündung genossen,Und wohne nun schon im fünften QuartalNoch immer lebendig am Canal.Hier oder da, nah oder fern,Macht keinen Unterschied, meine Herrn,Und ob Sie’s lassen oder thun,Ich gehe morgen nach Kamerun.“

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, Seite 53, 10. Auflage, J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin, 1905
Digitalisat
de.wikisource.org — „Afrikareisender“, Fassung 1.526.044 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Theodor Fontane starb 1898; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1968 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118534262 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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Die Epoche ist die übliche literaturgeschichtliche Einordnung des AUTORS, nicht des einzelnen Gedichts. Ein spätes und ein frühes Werk desselben Verfassers stehen deshalb hier zusammen. Bei einigen Autoren ist die Einordnung geteilt; das steht dann auf der Epochenseite.