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Versbuch

Nicht doch!

Richard Dehmel · 18631920

24 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1893

Mädel, laß das Stricken – geh,thu den Strumpf bei Seite heute;das ist was für alte Leute,für die jungen blüht der Klee!Laß, mein Kind;komm, mein Schätzchen!siehst du nicht, der Abendwindschäkert mit den Weidenkätzchen ...

Mädel liebes, sieh doch nichtimmer so bei Seite heute;das ist was für alte Leute,junge sehn sich ins Gesicht!Komm, mein Kind,sieh doch, Schätzchen:über uns der Abendwindschäkert mit den Weidenkätzchen ...

Siehst du, Mädel, war’s nicht nettso an meiner Seite heute?Das ist was für junge Leute,alte gehn allein zu Bett! –Was denn, Kind?weinen, Schätzchen?Nicht doch – sieh, der Abendwindschäkert mit den Weidenkätzchen ...

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Aber die Liebe, 1. Auflage, Dr. E. Albert & Co. Separat-Conto, München, 1893
Digitalisat
de.wikisource.org — „Nicht doch!“, Fassung 1.479.485 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Richard Dehmel starb 1920; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1990 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118679236 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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