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Versbuch

Entzücken im Frühlinge

Karl Streckfuß · 17781844

18 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1804

Es grünt das Feld,Es blüht die Haide,Und junge FreudeWeht durch die Welt.

Es glänzt mir das Auge, es schwillt mir die BrustVor Lust, vor Lust.

Ein Sehnen dringtMir durch die Seele,Wenn PhilomeleIm Strauche singt.Es glänzt mir das Auge, es pocht mir das HerzVor Schmerz, vor Schmerz.

Und diese Lust,Und diese Schmerzen,In meinem Herzen,In meiner Brust,Sie heben vereint von der Erde PlanMich himmelan.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, S. 45, 1, J. V. Degen, Wien, 1804
Digitalisat
de.wikisource.org — „Entzücken im Frühlinge“, Fassung 365.141 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Karl Streckfuß starb 1844; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1914 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 117313165 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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