Zum Inhalt springen
Versbuch

Engels-Töne

Karl Streckfuß · 17781844

16 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1834

„Regen nicht tönend hellEnglein die Flügel?“’S ist nur der muntre Quell,Rieselnd von Hügel.

„Horch, doch ein Engel ruft:Lieb’ und Vertrauen!“’S ist nur die Maienluft,Fächelnd die Auen.

„Nein, horch den Engel-Schall:Sehnsucht und Glaube!“’S ist nur die Nachtigall,Singend im Laube.

Nachtigall, Luft und QuellBeim süßen SchalleFühl’ ich im Herzen hell:Englein ihr Alle!

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Neuere Dichtungen, S. 29, 1. Auflage, C. A. Schwetschke und Sohn, Halle, 1834
Digitalisat
de.wikisource.org — „Engels-Töne“, Fassung 3.090.019 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Karl Streckfuß starb 1844; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1914 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 117313165 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

Mehr von Karl Streckfuß

Alle Gedichte von Karl Streckfuß ansehen

Gedichte aus dieser Epoche: Romantik

Die Epoche ist die übliche literaturgeschichtliche Einordnung des AUTORS, nicht des einzelnen Gedichts. Ein spätes und ein frühes Werk desselben Verfassers stehen deshalb hier zusammen. Bei einigen Autoren ist die Einordnung geteilt; das steht dann auf der Epochenseite.