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Versbuch

Kummervolle Rückreise

Joachim Ringelnatz · 18831934

10 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1934

Es wird vorübergehn,Doch meine MüdigkeitGlaubt nicht daran. – Die Uhr schlägt ZehnUnd Elf und Zwölf; und wieder dann die gleiche Zeit.

So müde sein und noch nicht ruhn,Nicht sterben dürfen – – Ach und nunSo ohne Trost die Liebste wiedersehn,Die ich doch trösten will – –

Die Uhr schlägt Zwölf und Drei und Vier und Zehn. – –Wenn ihre Feder bricht, stünde die Uhr jetzt still.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, Gedichte von Einstmals und Heute S. 86–87, Ernst Rowohlt, Berlin, 1934
Digitalisat
de.wikisource.org — „Kummervolle Rückreise“, Fassung 3.779.251 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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