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Versbuch

In d’r Inschruckzionschdunde

Joachim Ringelnatz · 18831934

11 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 2009

(Sächsisch)

Der Gorboral schbricht zu seinen Regruden:»Ich hab eich nu schon seit zwanzich MinudenGenau erglärd, wie’s Gewehr gonschdruierd;Nu will ich mal sähn, wie ihr Esel gabierd.’s grichd jeder ’ne Frache, doch bidd ich mer aus:De Andword muß wie mit Bulfer heraus.Sie da, der Miller! Gerl! sähn se doch her!In wieviel Deile zerfälld das Gewehr?«– Ä kurzes Bedenken, dann brillt der Regrud:»’s gommd ganz druff an, wie mer’sch hinschmeißen dhud!«

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Die Gedichte von Joachim Ringelnatz, S. 791, 8. Auflage, Haffman, Berlin und Zürich, 2009
Digitalisat
de.wikisource.org — „In d’r Inschruckzionschdunde“, Fassung 2.185.290 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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