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Versbuch

Heimlos

Heinrich Kämpchen · 18471912

12 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1909

Kleines Haus am Wegesrand,Haus, wo meine Wiege stand,Ob der Jugendtraum verblich,Vaterhaus, wie lieb’ ich dich. –

Schau’ dich jetzt im Abendstrahl,Kleines Haus – voll Lust und Qual,Möchte immer so dich seh’n,Doch ich muß ja wieder geh’n. –

Muß zu Fremden, liebeleer,Heimat bist du mir nicht mehr,Kleines Haus am Wegesrand,Haus, wo meine Wiege stand. –

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Was die Ruhr mir sang, S. 15, k. A., Hansmann & Co., Bochum, 1909
Digitalisat
de.wikisource.org — „Heimlos (Kämpchen)“, Fassung 1.097.757 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Kämpchen starb 1912; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1982 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 12060812X der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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