An –
Heinrich Kämpchen · 1847–1912
16 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1909
Du, von dem alle sagen,Du hörtest Menschenfleh’n –Vernahmst du nicht mein Klagen? –Hast du mein Leid geseh’n? –
Und wenn du es vernommen,Warum mit GöttermachtBist du dann nicht gekommenUnd hast mir Trost gebracht? –
Vergebens kniet’ ich niederUnd nannte dich den Herrn –Warum, ich frage wieder,Blieb deine Hilfe fern? –
Und schlug mein Herz sonst bängerVor deiner Göttermacht –Ich glaube nun nicht länger,Die Zweifel sind erwacht. –
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Was die Ruhr mir sang, S. 149-150, k. A., Hansmann & Co., Bochum, 1909
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „An – (Kämpchen)“, Fassung 2.197.814 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Heinrich Kämpchen starb 1912; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1982 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 12060812X der Deutschen Nationalbibliothek.
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