Venus Domestica
Richard Dehmel · 1863–1920
30 Zeilen in 6 Strophen · zuerst gedruckt 1893
Ja, die heilige Familie ...Josef — Maria — —— — — — — — — —denn das Esulein freute sich ebenan dem Heuduft einer trockenen Lilie.
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Wenn man so von drei vier Kindelnerst gewohnt ist — — —— — — — — — — — —— — — — alten Windeln— — — — — — —
Blos, hm, weißt du, — — — — — —— — — — — — —bitte, zeige dich nicht nackt vor mir;deinen Leib, den schenk’ich dirund vielleicht sogar ’nem Andern ...
Weine nicht, mein Herz! der guteJosef war ein weiser Mann.Dein Gesicht ist Dein – und mir ein Bann;doch was sonst so drum und dran,hast du sehr gemein mit jeder Pute!
Und, trotz innersten Gelübden,aber hör’ich manchmal so dies Schrei’n— — — — — — —möcht ich auch wol nach Egypten,blos – alleine, ohne Esulein!
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Aber die Liebe, 1. Auflage, Dr. E. Albert & Co. Separat-Conto, München, 1893
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Venus Domestica“, Fassung 492.037 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Richard Dehmel starb 1920; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1990 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118679236 der Deutschen Nationalbibliothek.
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