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Versbuch

Am Rhein

Heinrich Kämpchen · 18471912

20 Zeilen in 5 Strophen · zuerst gedruckt 1909

Von Westfalens roter ErdeKam ich zu des Rheines Borden,Zu den Bergen, zu den BurgenUnd zu seinen Rebenhügeln. –

Zog als lustiger Poete,In der Hand den Wanderstecken,Durch die Täler, durch die AuenUnd erklomm die schroffen Grate. –

Hab’ gejodelt, hab’ gepfiffen,Wie ein rechter Wanderbursche –Auch im Abendrot geträumetUnd gelauscht dem Lurleisange. –

Stammverwandt ist mir der RheingauVon den Ahnen und ich lieb’ ihn;Lieb’ die Burgen, lieb’ die BergeUnd den Wein an ihren Hängen. –

Treu Westfalens roter Erde,Der als Sohn ich angehöre,Bleib’ ich stammverwandt dem Rheinland,Lieb’ ich beide, Ruhr und Rheine. –

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Was die Ruhr mir sang, S. 78, k. A., Hansmann & Co., Bochum, 1909
Digitalisat
de.wikisource.org — „Am Rhein (Kämpchen)“, Fassung 1.095.831 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Kämpchen starb 1912; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1982 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 12060812X der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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