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Versbuch

Zueignung

Gustav Schwab · 17921850

13 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1828

1811.In das gelobte Land der LiebeHab’ ich nur einen Blick gethan:Drum ob ich tausend Lieder schriebe,Sind sie nur alle Traum und Wahn.

Ich selbst weiß nicht, was ich gesungenVon Liebeslust und Liebeslicht;Es floh mir stammelnd von der Zungen,Was ich gepriesen, ward mir nicht.

Doch Du betrat’st die sel’gen Gränzen,Nimm! - Lieb’ um Liebe wurde Dir;Du kannst entziffern und ergänzen:Enträths’le meine Lieder mir!

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte. 1. Band, S. 5, Cotta, Stuttgart und Tübingen, 1828
Digitalisat
de.wikisource.org — „Zueignung (Schwab)“, Fassung 1.401.024 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Gustav Schwab starb 1850; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1920 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118762745 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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Die Epoche ist die übliche literaturgeschichtliche Einordnung des AUTORS, nicht des einzelnen Gedichts. Ein spätes und ein frühes Werk desselben Verfassers stehen deshalb hier zusammen. Bei einigen Autoren ist die Einordnung geteilt; das steht dann auf der Epochenseite.