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Versbuch

Laß scharren deiner Rosse Huf

Conrad Ferdinand Meyer · 18251898

12 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1882

Geh nicht, die Gott für mich erschuf!Laß scharren deiner Rosse HufDen Reiseruf!

Du willst von meinem Herde fliehn?Und weißt ja nicht, wohin, wohinDich deine Rosse ziehn!

Die Stunde rinnt! Das Leben jagt!Wir haben uns noch nichts gesagt –Bleib bis es tagt!

Du darfst aus meinen Armen fliehn?Und weißt ja nicht, wohin, wohinDich deine Rosse ziehn …

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, S. 178, 1. Auflage, Verlag von H. Haessel, Leipzig, 1882
Digitalisat
de.wikisource.org — „Laß scharren deiner Rosse Huf!“, Fassung 2.317.346 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Conrad Ferdinand Meyer starb 1898; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1968 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118581775 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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