Zum Inhalt springen
Versbuch

Ja Treue wird auf Erden

Alfred Henschke · 18901928

12 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1916

Ja Treue wird auf ErdenWohl nimmermehr, wohl nimmermehr, wohl nimmermehr gefunden.Willst du mein Schätzigen werden,So sei’s denn schon, so sei’s denn schon für vierundzwanzig Stunden.

Denn später muß ich mit HurraWohl in den Krieg, wohl in den Krieg, gen Frankreich tapfer streiten.Was brauche ich die Mädchens da?Muß auf dem Roß, muß auf dem Roß, muß auf dem Schlachtroß reiten.

Und geh ich vor dem Feinde draufBlutend aus tausend Wunden –Ein andrer pflanzt die Fahne aufWohl vor Paris – und sei’s denn schon in vierundzwanzig Stunden.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Dragoner und Husaren. Die Soldatenlieder von Klabund. S. 28, 5. Tausend, Georg Müller, München, 1916
Digitalisat
de.wikisource.org — „Ja Treue wird auf Erden“, Fassung 644.043 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Alfred Henschke starb 1928; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1998 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 1182379923 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

Mehr von Alfred Henschke

Alle Gedichte von Alfred Henschke ansehen

Gedichte aus dieser Epoche: Moderne und Expressionismus

Die Epoche ist die übliche literaturgeschichtliche Einordnung des AUTORS, nicht des einzelnen Gedichts. Ein spätes und ein frühes Werk desselben Verfassers stehen deshalb hier zusammen. Bei einigen Autoren ist die Einordnung geteilt; das steht dann auf der Epochenseite.