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Versbuch

König Karl der Zweite von Engelland

Theodor Fontane · 18191898

14 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1905

König Karl der Zweite von EngellandBei Mit- und Nachwelt in Ungunst stand;In jedem Geschichtsbuch ist zu lesen,Er sei durchaus vom Uebel gewesenUnd habe das denkbar Schlimmste verbrochen:Nie was Kluges gethan, nie was Dummes gesprochen.

Ach König Karl von Engelland,Einen kenn’ ich, der hebt für Dich die Hand,Einen kenn’ ich, der sich zu sagen erdreistet,Du hast das denkbar Größte geleistet.Denn immer zu thun was klug und weise,Wie sehr ich diese Kunst auch preise,Sie muß ihr Auge doch niederschlagenVor der höheren Kunst nie was Dummes zu sagen.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte, Seite 58, 10. Auflage, J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger, Stuttgart und Berlin, 1905
Digitalisat
de.wikisource.org — „König Karl der Zweite von Engelland“, Fassung 2.357.567 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Theodor Fontane starb 1898; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1968 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118534262 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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