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Versbuch

In der Welt

Paul Boldt · 18851921

8 Zeilen in 2 Strophen · zuerst gedruckt 1914

Ich lasse mein Gesicht auf Sterne fallen,Die wie getroffen auseinander hinken.Die Wälder wandern mondwärts, schwarze Quallen,Ins Blaumeer, daraus meine Blicke winken.

Mein Ich ist fort. Es macht die Sternenreise.Das ist nicht Ich, wovon die Kleider scheinen.Die Tage sterben weg, die weißen Greise.Ichlose Nerven sind voll Furcht und weinen.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Junge Pferde! Junge Pferde! S. 43, 1. Auflage, Kurt Wolff Verlag, Leipzig, 1914
Digitalisat
de.wikisource.org — „In der Welt“, Fassung 1.103.376 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Paul Boldt starb 1921; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1991 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118661175 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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