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Versbuch

Der Isegrimm

Joseph von Eichendorff · 17881857

16 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1837 (Erstausgabe)

Actenstöße Nachts verschlingen,Schwatzen nach der Welt Gebrauch,Und das große Tretrad schwingenWie ein Ochs, das kann ich auch.

Aber glauben, daß der PlunderEben nicht der Plunder wär’,Sondern ein hochwichtig Wunder,Das gelang mir nimmermehr.

Aber Andre überwitzen,Daß ich mit dem FederkielKönnt’ den morschen Weltbau stützen,Schien mir immer Narrenspiel.

Und so, weil ich in dem DrehenDasteh’ oft wie ein Pasquill,Läßt die Welt mich eben stehen –Mag sie’s halten, wie sie will!

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Gedichte. Berlin 1837 (Erstausgabe), 1. Auflage (Erstausgabe), Duncker & Humblot (Erstausgabe), Berlin (Erstausgabe), 1837 (Erstausgabe)
Digitalisat
de.wikisource.org — „Der Isegrimm“, Fassung 3.780.205 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Joseph von Eichendorff starb 1857; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1927 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118529390 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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