Flie und Ele
Joachim Ringelnatz · 1883–1934
7 Zeilen · zuerst gedruckt 1924
Fliegend entfernten sich die Fliegen.Doch ließen sie auf Ei und KaviarZwei, drei, vier Fliegenexkremente liegen.Die aß der Mensch und ward es nicht gewahr.Ein Elefant bemerkte diesen FallUnd rollte einen schweren, goldnen BallNicht ohne leises Lächeln durch den Stall.
Quelle und Rechte
- Textgrundlage
- Kuttel-Daddeldu, S. 93, Kurt Wolff Verlag, München, 1924
- Digitalisat
- de.wikisource.org — „Flie und Ele“, Fassung 3.779.272 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
- Gemeinfrei
- Joachim Ringelnatz starb 1934; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 2004 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118601121 der Deutschen Nationalbibliothek.
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