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Versbuch

Unentwegt

Heinrich Kämpchen · 18471912

8 Zeilen · zuerst gedruckt 1909

Schon fünfzig Jahr hab’ ich gehofft, geharrt,Die gold’ne Neulands-Küste zu erschauen,Und immer hat ein Trugbild mich genarrt,Und immer schwand in Nächten sie und Grauen. –Die Zeit ist nah, wo man mich auch verscharrtIm Erdengrund, doch bleibt mir das Vertrauen,Daß endlich, endlich, wenn ich längst vergangen,Die Menschheit wird zu Menschenglück gelangen.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Was die Ruhr mir sang, S. 158, k. A., Hansmann & Co., Bochum, 1909
Digitalisat
de.wikisource.org — „Unentwegt (Kämpchen)“, Fassung 1.228.548 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Kämpchen starb 1912; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1982 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 12060812X der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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