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Versbuch

Jugend, die mir täglich schwindet

Heinrich Heine · 17971856

11 Zeilen in 3 Strophen · zuerst gedruckt 1844

Wird durch raschen Muth ersetzt,Und mein kühn’rer Arm umwindetNoch viel schlankre Hüften jetzt.

That auch manche sehr erschrocken,Hat sie doch sich bald gefügt;Holder Zorn, verschämtes Stocken,Wird von Schmeicheley besiegt.

Doch, wenn ich den Sieg genieße,Fehlt das Beste mir dabey.Ist es die verschwundne, süße,Blöde Jugendeseley?

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Neue Gedichte. Seite 103, 1. Auflage, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1844
Digitalisat
de.wikisource.org — „Jugend, die mir täglich schwindet“, Fassung 3.806.121 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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