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Versbuch

Ja freilich du bist mein Ideal

Heinrich Heine · 17971856

15 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1844

Hab’s dir ja oft bekräftigtMit Küssen und Eiden sonder Zahl;Doch heute bin ich beschäftigt.

Komm’ morgen zwischen zwey und drey,Dann sollen neue FlammenBewähren meine Schwärmerey;Wir essen nachher zusammen.

Wenn ich Billete bekommen kannBin ich sogar kapabel,Dich in die Oper zu führen alsdann;Man giebt Robert-le-Diable.

Es ist ein großes ZauberstückVoll Teufelslust und Liebe;Von Meyerbeer ist die Musik,Der schlechte Text von Scribe.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Neue Gedichte. Seite 83–84, 1. Auflage, Hoffmann und Campe, 1844
Digitalisat
de.wikisource.org — „Ja freilich du bist mein Ideal“, Fassung 3.832.783 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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