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Versbuch

Fromme Warnung

Heinrich Heine · 17971856

14 Zeilen in 4 Strophen · zuerst gedruckt 1851

VIII.Fromme Warnung.

Unsterbliche Seele, nimm dich in Acht,Daß du nicht Schaden leidest,Wenn du aus dem Irdischen scheidest;Es geht der Weg durch Tod und Nacht.

Am goldnen Thore der Hauptstadt des Lichts,Da stehen die Gottes-Soldaten;Sie fragen nach Werken und Thaten,Nach Namen und Amt fragt man hier nichts.

Am Eingang läßt der Pilger zurückDie stäubigen, drückenden Schuhe –Kehr’ ein, hier findest du Ruhe,Und weiche Pantoffeln und schöne Musik.

Quelle und Rechte

Textgrundlage
Romanzero. Zweites Buch: Lamentationen. Seite 178, 1. Auflage, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1851
Digitalisat
de.wikisource.org — „Fromme Warnung“, Fassung 1.065.752 · Bearbeitungsstand „fertig“ · abgerufen am 2026-08-28
Gemeinfrei
Heinrich Heine starb 1856; das Urheberrecht ist mit Ablauf des Jahres 1926 erloschen (§ 64 UrhG in Verbindung mit § 69 UrhG). Sterbejahr belegt durch den GND-Datensatz 118548018 der Deutschen Nationalbibliothek.

Die Schreibweise ist die der angegebenen Druckausgabe und wurde nicht modernisiert. Was wie ein Tippfehler aussieht, ist in der Regel keiner.

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